Die Taufwabe als Symbol der Gemeinschaft

Vor wenigen Tagen war es soweit! Nahezu vollzählig versammelten sich jene jungen Familien, welche zwischen Ostern 2005 und Ende des Kirchenjahres 2005 (also Ende November) in der St. Martinskirche ein Kind taufen liessen, zu einer Segensfeier. Dabei wurde den Eltern ihre im Rahmen der Taufe selbst gestaltete Kleinwabe mit dem Namen ihres Täuflings zurückgegeben. Diese war über mehrere Monate in der grossen Taufwabe platziert und zeigte damit den Gottesdienstbesuchern, wie sich unsere Pfarreigemeinschaft erweitert.

Die ursprüngliche Idee des Pfarreirates, einen so genannten Taufbaum zu planen, hat eine recht lange Geschichte. Aus verschiedenen Ideen, welche von einer kleinen Gruppe weiterbearbeitet wurde, entstand dann an Stelle eines Baumes eine so genannte Taufwabe, entworfen und gestaltet vom Pfarreiratsmitglied Paul Waser. Die kleinen Einzelwaben symbolisieren, dass jedes Neugetaufte damit Teil der grösseren Gemeinschaft der Pfarrgemeinschaft ist. Man möchte damit einerseits zum Ausdruck bringen, dass sich die Pfarrei darüber freut, dass diese aber auch bereit ist, zusammen mit den Eltern die Verantwortung für die religiöse Erziehung dieser Kleinen mit zu tragen. Ein Grossteil der jungen Eltern bringt ihre Kinder zur Taufe und legt damit den Grundstein für ein Leben in einer christlichen Gemeinschaft. Diesem ersten Schritt folgt nun im Rahmen der kindgerecht gestalteten Segensfeier, verbunden mit der Rückgabe der persönlichen Einzelwabe, ein zweiter. Die Pfarrei St. Martin hofft, dass die jungen Familien mit ihren Kindern auch die zahlreichen Angebote der „Chenderchele“ und der Familiengottesdienste fleissig nutzen werden. Jedes Taufkind erhielt zudem ein kleines Büchlein mit Auszügen aus einer Kinderbibel und ein Segensspruch zum Aufhängen im Kinderzimmer.

Pfarrer Josef Stübi und Pastoralassistent David Rüegsegger konnten die erfreuliche Zahl von 180 Personen (Eltern, Täuflinge, Geschwister, Paten und Grosseltern) zur erwähnten Segensfeier begrüssen. Kindergerecht gestaltet, in lockerer und erfreulich lebhafter Atmosphäre, getreu dem Bibeltext „lasset die Kleinen zu mir kommen“ wurde diese Familienbegegnung und Kindersegnung zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Anschliessend waren alle Besucherinnen und Besucher zu einem kleinen Zvieri ins Pfarreizentrum eingeladen - zu einer fröhlichen Feier von klein und gross, jung und alt. Der Pfarreirat und mit ihm das Seelsorgeteam hofft, dass dadurch die Beziehung der jungen Familien zu ihrer Pfarrei noch lebendiger, enger und vertrauter wird.

Trudi Baumeler, Pfarreirätin



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