119-jährige Räuber-Feindschaft beendet!

Es war im Jahre 1889, als sie sich zum ersten Mal begegneten. Kapauzen und Trolonier – zwei völlig unterschiedliche Räubervölker, und doch ist ihnen Eines gemeinsam: Sie beide wollten schon damals den grossen Schatz finden um damit unendlich viel Ruhm und Ehre zu erlangen. Doch der Schatz blieb verborgen, bis vor einiger Zeit die Trolonier die Kapauzen zu einem finalen Wettkampf aufriefen. Wir, die Kapauzen, haben die Herausforderung angenommen und sind mit stolzen 39 Räuberinnen, 14 Oberräuberinnen und einer genialen Küchencrew losgezogen.

Auf dem vom Leitungs- und Helferteam bereits komfortabel eingerichteten Lagerplatz in Echarlens am Greyerzersee durften wir 11 abenteuerliche Lagertage erleben. Die dreidimensionale magische Karte hat uns die Schatzsuche erleichtert: Sie zeigte uns unseren Standpunkt auf, deutete Gefahren an und stellte uns vor Aufgaben, um den schwierigen Weg zum Schatz erfolgreich zu bewältigen.

Als unser Fähnchen auf der Karte vor einer Kreuzung mit drei Wegen stand, teilten wir unsere Gruppe auf. Sie sollten sich zwei Tage durchschlagen und herausfinden, welcher Weg uns weiterbringen würde. Ode wir bauten gemeinsam ein Floss um die Flussüberquerung durchzuführen, welche uns die Karte als Aufgabe stellte. Die Karte musste stets unter Beobachtung sein, denn sobald eine Räuberin eine Veränderung bemerkte oder gar die Alarmlampe leuchtete, wurde das gesamte Volk zusammengerufen, um die anstehende Gefahr gemeinsam zu bewältigen. So waren die Kinder auf sich alleine gestellt, als die Oberräuberinnen eines Nachts in die Hände der Waldläufer gerieten, oder als der Küche alle Esswaren auf hinterhältige Weise gestohlen wurde.

Auch dank unserem Spion Mäxu waren wir laufend über das Geschehen bei den Troloniern informiert und konnten dementsprechend handeln: Wir tarnten uns mit Batik-Tüechli, bändelen, Ohrringen und Lederbändern, bauten ein Eingangstor und einen Schutzwall, sicherten die Zelte durch Hochbauten in luftiger Höhe, legten uns einen Steg an und duschten im Schutze des Waldes.
Um auf dem weiten Weg wieder zu Kräften zu kommen, gönnten wir uns einen Tag Ruhe: Massagen, Fussbäder, Saftbar und Gesichtsmasken stärkten uns.
Auch Wind und Wetter konnten uns nichts anhaben: Unter dem Sarasani und bei Lagerfeuer und bei Lagerfeuer, Schoggibananen und Gesang war die Gesellschaft der Kapauzen bei bester Laune.
Dies merkten auch unsere zahlreichen Besucher, wie beispielsweise der Kirchenrat, unsere abtretende Scharleitung, unsere J+S-Coach und unsere Oase-Betreuerin.

Doch, wie endete der Räuberwettlauf? Unter gewaltigen Rauchschwaden fanden wir, die Kapauzen, den Schatz. Die 119-jährige Feindschaft hat nun endlich ein Ende.

Wir danken den zahlreichen Unterstützenden. Ganz besonders unseren Eltern, unserer Präses Maria Bollardini, der Pfadi Ballwil, allen anderen Helfern und den Firmen Kiener Bau AG und Anliker AG.

Wir sind stolz auf das Leitungsteam, welches ein unvergessliches Lager gestaltet hat und freuen uns auf den nächsten Streich ! Danke.

Thea Bächler, Ann Leibundgut


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