David Rüegsegger - Rückblick auf 100 Tage im Amt

Man glaubt es kaum, aber bereits sind 100 Tage vorbei, seit Josef Stübi unsere Pfarrei offiziell verlassen hat und ich vom Bischof als Gemeindeleiter ad interim beauftragt wurde. Die vergangenen drei Monate waren sehr abwechslungsreich, stand doch mit der Fastenzeit, der Karwoche und der darauf folgenden Osterzeit die intensivste und wichtigste Zeit unseres Kirchenjahres auf dem Programm.

Ich durfte dabei auf die Unterstützung verschiedenster Personen zählen, ohne die ich diese arbeitsintensiven Tage kaum so erfolgreich gemeistert hätte. Besonders erwähnen möchte Anita Villiger, die immer wieder ­– auch neben der Arbeitszeit – mit angepackt hat. Das Gleiche gilt auch für Anna Reinert, ohne deren grosse Unterstützung und langjährige Erfahrung ein solcher „Betrieb“, wie unsere Pfarrei, nicht funktionieren würde.

Mit Jarek Platunski habe ich einen Priester an meiner Seite, der unkompliziert Aufgaben übernimmt und den sakramentalen Bereich abdecken kann. Dafür bin ich sehr dankbar. Unsere Zusammenarbeit ist auch menschlich sehr angenehm, er hat sich in der Schweiz gut eingelebt.

Schliesslich möchte ich auch meine Frau Priska erwähnen, die dann und wann mit anpackt, mich aufmuntert oder mir mit einem guten Wort zur Seite steht.

In diesen hundert Tagen ist mir erst so richtig bewusst geworden, was ein Pfarrer, resp. eine Gemeindeleiterin oder ein Gemeindeleiter, alles für Aufgaben erledigen muss – oder anders ausgedrückt, was auf einem Pfarramt alles läuft. Es sind nicht einzelne Aufgaben, die zeitaufwändig sind und einen übermässig beanspruchen. Nein, es ist die Summe tausend kleiner Dinge, die mich regelmässig bis spät in den Abend hinein arbeiten lassen.
Trotzdem gefällt mir diese Arbeit, auch wenn ich froh bin, dass ein Ende abzusehen ist und ich mich auch wieder meinem zweiten Standbein, der DAMP (Deutschschweizerische Arbeitsgruppe für MinistrantInnenpastoral) widmen kann.

All diese schönen Aufgaben kann ich nur meistern, weil ich – neben meinem Einsatz und jenem der Mitarbeitenden – auch auf den „Faden nach oben“ vertrauen kann, der mir Kraft und Ausdauer schenkt, wie es doch bei Kohelet heisst: „Eine dreifache Schnur reisst nicht so schnell“. In diesem Sinn schaue ich zuversichtlich auf die kommenden 157 Tage – hoffe aber selbstverständlich auch auf einige ruhigere Tage in der Sommerzeit.

David Rüegsegger



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