KG Erläuterungen

Jahresrechnung 2007

Allgemeine Bemerkungen
Der Kirchenrat unterbreitet Ihnen die Rechnung 2007 und den Voranschlag 2008 zur Genehmigung. Der positive Rechnungsabschluss 2007 schlägt mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 250‘940.14 zu Buche. Im Voranschlag 2008 rechnen wir wiederum mit einem ausgeglichenen Resultat. Der positive Abschluss 2007 konnte vor allem Dank den höheren Steuer-Nachträgen erzielt werden. Zudem hat der Kirchenrat, nach der Ankündigung des Weggangs von Pfarrer Josef Stübi, einige Investitionen rund ums Pfarrhaus verschoben.

Bestandesrechnung
Die flüssigen Mittel stiegen per 31.12.07 auf knapp Fr. 240‘000.– an. Einerseits stiegen die einkassierten Steuerguthaben um über Fr. 140‘000.– auf neu Fr. 720‘000.– an, andererseits reduzierte sich der Steuer¬ausstand um über Fr. 106‘000.– auf noch knappe Fr. 411‘000.–, was etwa dem Bestand per Ende 2004 entspricht. Die im Jahre 2004 gebildete Rückstellung von Fr. 70‘000.– für Steuerausstände soll unverändert bleiben. Diverse Schuldner haben ihre mittels Schuldbriefe gedeckten Kredite zur Rückzahlung angemeldet, somit verkleinerte sich der Bestand der festverzinslichen Wertpapiere um Fr. 42‘800.– auf Fr. 85‘000.–. Das Festdarlehen (Aus¬senrenovation Kirche) wurde um Fr. 57‘500.– amortisiert. Die Darlehensschuld beträgt per 31.12.2007 noch Fr. 952‘500.–. Dagegen wurde der Feste Vorschuss um Fr. 100‘000.– auf neu Fr. 400‘000.– erhöht, um die laufenden Renovationskosten im Zentrum St. Martin zu decken.

Laufende Rechnung

Kirchenrat/Verwaltung
Dank guter Budget-Disziplin wurden nur sehr geringe Abweichungen registriert. Einzig der (nicht planbare) Aufwand für die Steuerinkassoprovision stieg überdurchschnittlich an und belastete das Budget mit zusätzlichen Fr. 7‘318.–.
Religionsunterricht/Seelsorge Die personellen Mutationen konnten einmal mehr mit guten neuen Fachkräften besetzt werden. Dank der Verjüngung der Fachkräfte fiel der Lohnaufwand tiefer aus als budgetiert. Die Schulgelder von und an andere Gemeinden zeigen eine sinkende Tendenz an, sind im Saldo aber nahezu ausgeglichen.

Kirche und Kultur
Der mit Abstand grösste Aufwandblock konnte mit Fr. 58‘000.– unter und der Ertrag mit Fr. 19‘000.– über dem Voranschlag abschliessen. Die allgemein sehr geschätzte Pfarrei-Information inkl. Homepage lag genau im Budget. Die Ausgaben des Pfarreirates standen im Zeichen des Präsidiumwechsels, die budgetieren Ausgaben wurden um 50% unterschritten. Der Aufwand in der gesamten Seelsorge entsprach exakt dem Voranschlag, obwohl wir der Migrantenseelsorge Fr. 6‘070.– mehr (total 36‘070.–) überweisen mussten.

Pfarrkirche
Dank dem milden Vorjahreswinter gingen die Heiz-/Stromkosten um rund Fr. 5‘000.– zurück. Gleichzeitig konnte nun auch der letzte Sektor bei der Sanierung der Bankheizung abgeschlossen werden. Die Planung des Kirchenvorplatzes wurde aufgrund der Dringlichkeiten um ein Jahr verschoben.

Kapelle
Die Beleuchtung in der Marienkapelle wurde ergänzt und dadurch den erweiterten Bedürfnissen angepasst. Das Projekt „Helgenstöckli“ auf den Wirt¬len ist abgeschlossen, jenes in Huwil wird nun im 2008 realisiert.
Pfarrhaus Die geplanten Investitionen (Fenster und Jalousien) hat der Kirchenrat aufgrund des Weggangs von Pfarrer Josef Stübi verschoben.

Zentrum St. Martin
Die Aussensanierung im Sommer 2007 stand klar im Mittelpunkt. Trotz leicht eingeschränktem Betrieb, liessen sich die Benützungsgebühren um 15% steigern. Der Mietertrag blieb stabil und ab Oktober erhoben wir erstmals Parkgebühren, was monatlich rund Fr. 1‘600.– einbrachte. Die höheren Aufwendungen im baulichen Bereich konnten letztlich durch Minderaufwendungen und Mehrertrag im laufenden Betrieb zu 100% kompensiert werden.
Kaplanei Peter & Paul Der Hinschied von Kaplan Hans Erni und der anschliessende Wegzug seiner beiden Schwestern Babette und Lisbeth liessen den Mietertrag sinken.

Friedhof
Die Kosten für die Sanierung der Abwasserleitung durch den untersten Friedhof stiegen aufgrund unvorhergesehener Schwierigkeiten um Fr. 16‘400.–. Andererseits durften wir um Fr. 6‘000.– höhere Grabkonzessionsgebühren einnehmen.

Finanzen und Steuern
Der ordentliche Steuerertrag lag rund Fr. 16’000.– über dem Voranschlag. Die Gutschrift der Nachträge aus früheren Jahren von rund Fr. 313’000.– hat den Voranschlag aber um gut Fr. 133’000.– weit übertroffen. Dank kleinerem Aufwand bei den kurzfristigen Zinsen und durch den Neuabschluss des Festdarlehens auf der Pfarrkirche zu leicht tieferem Zinssatz blieb der Zinsaufwand um rund Fr. 3’500.– unter dem Budget.
Kleinwangenstrasse 9Bedingt durch einen Mieterwechsel in der Liegenschaft Kleinwangenstrasse 9 wurde die 21/2-Zimmer-Wohnung sanft renoviert. Dadurch fiel der Aufwand im baulichen Unterhalt um Fr. 7’500.– höher aus als budgetiert. Investitionsrechnung

Aussensanierung
Zentrum St. Martin Der Kirchenrat hat die Aussensanierung im Sommer 2007 mit grossem Erfolg durchführen können. So wurde das Pfarreizentrum neu zum Zentrum St. Martin umfirmiert. Die im Sommer 2006 einberufene Baukommission liess sich durch die Landschaftsarchitekten ‹Hüsler + Hess AG Luzern› beraten. Gemäss Gesetz über die öffentlichen Beschaffungen wurden im Einladungsverfahren sechs Anbieter zur Offertstellung eingeladen. Der Auftrag für die Belagssanierung konnte dann der Firma MARTI AG vergeben werden. Dank der umsichtigen Leitung durch unseren Bauchef Marcus Felix wurde der Kostenvoranschlag um nur 4.3% übertroffen, die Sanierung inkl. Installationen zur Parkplatzbewirtschaftung kam auf Total Fr. 380’775.40 zu stehen. Am 23. Oktober 2007 durfte Pfarrer Josef Stübi die neue Anlage gebührend einweihen. Der im 2004 gesprochene Bruttokredit von Fr. 1’664’000 ist somit per 31.12.07 mit Fr. 803’952.25 beansprucht. Für die Innensanierung A und Aussensanierung B stehen somit noch total Fr. 860’047.75 zur Verfügung.

Antrag des Kirchenrates
Der Kirchenrat beantragt Ihnen, die Bestandesrechnung, die Laufende Rechnung und die Investitionsrechnung pro 2007 zu genehmigen. Der Ertragsüberschuss von Fr. 250’940.14 soll wie folgt verwendet werden:
Fr. 175’000.– ZVorfinanzierung Revision Glockenklöppel gem. Offerte Johann Muff AG, Triengen Fr. 166’000.– ZZusätzliche Abschreibung auf dem Verwaltungsvermögen Zentrum St. Martin Fr. 169’940.14 Einlage in EigenkapitalVoranschlag 2008

Laufende Rechnung

Kirchenrat/Verwaltung
Die Zusatzkosten für die Softwareanpassung für den neuen Lohnausweis belaufen sich auf rund Fr. 1’200.–.
Religionsunterricht/Seelsorge Der Teuerungsausgleich sowie der Anstieg der Erfahrungsjahre werden die Lohnkosten leicht ansteigen lassen. Die Zusatzkosten rund um die Feierlichkeiten für die Verabschiedung von Pfarrer Josef Stübi und auch zur Einsetzung von Pfarrer Roland Häfliger im Oktober 2008 werden mit rund Fr. 30’000.- veranschlagt.
Landeskirche Der höhere Steuerertrag 2007 als Berechnungsgrundlage lässt den Beitrag an die Landeskirche Luzern um Fr. 11’000.– auf 188’000.– ansteigen.

Pfarrkirche
Für unseren Hauptsakristan Guido Unternährer, der im Sommer 2008 pensioniert wird, suchen wir per 1. Juli 2008 einen Nachfolger. Die Glocken-Klöppel sind gemäss Firma Johann Muff AG, Triengen, zu sanieren. Die Kosten sind mit Fr. 75’000.- veranschlagt (Vorfinanzierung aus Überschuss 2007). Baulich ist das die einzige geplante Investition.

Pfarrhaus
Das Pfarrhaus soll künftig zum Dienstleistungszentrum für die Seelsorge und Katechese umgenutzt werden. Für kleinere Anpassungen und Malerarbeiten sind Fr. 20’000.- vorgesehen. Die alten Fenster wie auch die Jalousien sind sanierungsbedürftig. Zum Teil müssen sie ganz ersetzt werden, Kostenvoranschlag rund Fr. 45’000.–.

Zentrum St. Martin
Der Kirchenrat hat sich dafür entschieden, das Pensum unserer Zentrumsleiterin Maria Leu ab 1. Juli 2008 von 50% auf 80% aufzustocken. Wir wollen somit den vielfältigen Bedürfnissen all unserer Benutzer und Kunden noch besser gerecht werden. Im Aufwand sind Kosten für die Anschaffung eines gedeckten Velounterstandes mit Fr. 15’000.– eingerechnet. Auf der Ertragsseite wird Dank der Parkplatzbewirtschaftung und höherer Benützungsgebühren ein Anstieg um Fr. 22’000.– budgetiert.

Kaplanei Peter & Paul
Um die künftige Nutzung der Kaplanei zu optimieren, verfolgt der Kirchenrat die Idee, im UG eine Toilette einzubauen. Diverse Anpassungen inkl. Abtrennung UG zum OG werden mit Fr. 20’000.– veranschlagt.
Kaplanei Kreuz-Pfrund Die Heizung ist dringend zu sanieren. Wir rechnen für eine neue Ölheizung mit Kosten von rund Fr. 30’000.–.

Kirchensteuern
Nach Schätzungen von Experten wird die Steuergesetzrevision, sprich Entlastung kleinerer und mittlerer Haushalte, unseren Steuerertrag 2008 um -6% beeinflussen, also den ordentlichen Ertrag um rund Fr. 93’000.– auf neu Fr. 1’878’000.– schmälern. Das Bevölkerungswachstum rechnen wir mit +1% ein. Aufgrund der guten Konjunktur rechnen wir auch im 2008 nochmals mit hohen Nachträgen. Diese haben wir mit Fr. 280’000.– budgetiert.

Schlussfolgerung:
Die geplanten Steuerentlastungsprogramme 2009 auf Vermögen und ab 2010 auf Gewinn und Kapital lassen uns weiterhin vorsichtig budgetieren.Investitionsrechnung

Zentrum St. Martin
Für die Innensanierung Zentrum A soll demnächst eine neue Baukommission gebildet werden. Die Umsetzung einer weiteren Etappe ist aus heutiger Sicht für den Sommer/Herbst 2009 geplant, weshalb für 2008 keine Inanspruchnahme des 2004 gesprochenen Bruttokredites vorgesehen ist.
Antrag des Kirchenrates Der Kirchenrat beantragt Ihnen, den Voranschlag 2008 für die Laufende Rechnung zu genehmigen. Der Steuerfuss soll mit 0.26 Einheiten (wie bisher) unverändert bleiben.

Hochdorf, 9. März 2008
Der Kirchenmeier: Guido Hörndli

 

 



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