Rechnung mit markantem Ertragsüberschuss

Am Anfang war der Tanz! Die Teen-Dance-Group Hochdorf eröffnete am 21. April die ordentliche Kirchgemeindeversammlung im Zentrum St. Martin und sorgte mit ihrem Aufwärmprogramm für lockere Stimmung im Saal.

Rückblende
Kirchenratspräsident Joe Kündig liess vor den 117 Stimmberechtigten zunächst das vergangene Jahr Revue passieren: es stand im Zeichen der Demission von Pfarrer Josef Stübi und der Suche eines Nachfolgers. Die mit dieser Aufgabe betraute Pfarrwahlvorbereitungskommission wurde in der Person von Roland Häfliger schnell fündig. Pfarrer Häfliger tritt sein Amt am 19. Oktober 2008 an.
Zwei verdiente Hochdorfer Seelsorger haben 2007 die irdische Welt für immer verlassen: am 25. Mai starb Hans Erni, seit 1960 Kaplan zu St. Peter und Paul, am 10. Dezember Franz Thali, der von 1971 bis 1992 als Pfarrer von Hochdorf segensreich wirkte.

Sakristan Guido Unternährer, Pfarramtssekretärin Anna Reinert und Religionslehrer Herbert Trochsler (vlnr.) durften 2007 auf 15 Dienstjahre in der Pfarrei St. Martin zurückblicken.

Positive Rechnung
Kirchmeier Guido Hörndli legte zum vierten Mal in Folge eine po­sitive Rechnung vor. Die Rech­nung 2007 schliesst mit einem Er­tragsüberschuss von Fr. 250‘940.–.  Dazu beigetragen haben der wirt­schaftlich denkende Kirchenrat, die Budgetdisziplin in allen Ressorts und die gute Konjunktur. Die Ver­sammlung genehmigte die Rech­nung  und die vom Kirchenrat vor­geschlagene Gewinnverwendung diskussionslos: Fr. 75.000.– wer­den für die anstehende Revision der Glockenklöppel eingesetzt, Fr. 166‘000.– als zusätzliche Abschrei­bung auf dem Verwaltungsvermö­gen Zentrum St. Martin, der Rest wird dem Eigenkapital zugeschla­gen.

Für 2008 rechnet Guido Hörndli mit einem Rückgang der Steuererträge um 6%, verursacht durch die Revision des kantonalen Steuergesetztes. 2009 und 2010 dürfte der Steuerertrag aus dem gleichen Grund nochmals sinken. Das zwinge die Kirchgemeinde, so Guido Hörndli, auch bei den Aus­gaben über die Bücher zu gehen. Gegen den bei gleich bleibendem Steuerfuss von 0,26 Einheiten aus­geglichen budgetierten Voran­schlag 2008 gab es keine Ein­wände.

Thomas Muff und Oskar Näpflin von der Firma Joh. Muff AG, Triengen, unterbrachen die finanztechnischen Aus­führungen des Kirchmeiers mit ei­nem glockenkundlichen Exkurs und erklärten anschaulich und ge­hörfällig, weshalb die Klöppel des Hochdorfer Geläuts ausgewechselt werden sollten.

Lektion in polnischer Geschichte
Jarek Platunski, seit Februar 2007 priesterlicher Mitarbeiter in der Pfarrei St. Martin, wurde im Pfarreiblatt bereits vorgestellt. An der Kirchgemeinde skizzierte er kurz die Geschichte seines Heimatlandes Polen von der Christianisierung im 10. Jahrhundert bis zum Zerfall des kommunistischen Systems.

Neue Baukommission
Die 3. Etappe der Sanierung des Zentrums St. Martin wird mit einer neuen Baukommission in Angriff genommen. Bestimmt ist bereits der Präsident Manuel Horat. In der Kommission sollen auch Vertreter der Vereine Einsitz nehmen.
Das am 1. Januar 2008 in Kraft getretene neue Kirchgemeindegesetz verpflichtet zur Ausarbeitung neuer Kirchgemeindeverordnungen. Hochdorf unterzieht sich dieser Aufgabe 2008. Sicher ist, dass künftig jedes Jahr zwei Kirchgemeindeversammlungen anfallen: eine für das Budget, die andere für die Rechnung.

Personelle Veränderungen
David Rüegsegger, Gemeindeleiter ad interim, führte durch den Schlussteil der Versammlung. Die bevorstehende Euro 08 veranlasste ihn, die Pfarrei mit einer Fussballmannschaft zu vergleichen. Hier wie dort arbeiten viele ehrenamtlich im Hintergrund, nur die Profis respektive Festangestellten treten ins Rampenlicht. Und wie im Fussballkader sind auch im Kader der Pfarrei jedes Jahr Zu­gänge und Wegzüge zu verzeich­nen.

Verena Dubacher (Pensionierung), Lisbeth Rieder und Christian Kunze scheiden im Sommer aus dem Kateche­tenteam aus. Verena Dubacher betreute auch die Hauskommunionen und leitete die Bibelgruppe; Christian Kunze gestaltete die Religionstage auf der Oberstufe und war in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert. Evelyne Naef, Rita Grüter und Maria Bollardini sind neu zum Katechetenteam gestossen. Rita Grüter schliesst die Katechetenausbildung demnächst ab, Maria Bollardini steht in der Ausbildung zur Religionspädagogin und wirkt ausserdem als Präses des Blauring.
Josef Nuss­baumer sucht nach sechsjähriger Mitarbeit im Zentrum St. Martin eine neue Herausforderung. Schliesslich tritt Guido Unternäh­rer, seit 16 Jahren Sakristan der Kirche St. Martin, im Sommer in den Ruhestand. Mit ihm geht auch seine Frau Ruth, die den Blumen­schmuck besorgte.

Ein irisches Segensgebet schloss den offiziellen Teil der Versammlung. Bei einem kleinen Imbiss und einem Glas Wein klang der Abend gemütlich aus.

André Stocker

 



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