Erläuterungen zur Rechnung 2008

Allgemeine Bemerkungen
Der Kirchenrat unterbreitet Ihnen die Rechnung 2008 und den Voranschlag 2009 zur Genehmigung. Aus dem wiederum positiven Rechnungsabschluss 2008 resultiert ein Ertragsüberschuss von Fr. 141‘473.64. Im Voranschlag 2009 rechnen wir mit einem ausgeglichenen Resultat. Das positive Ergebnis 2008 konnte vor allem Dank höheren Steuererträgen erzielt werden.

Bestandesrechnung
Die flüssigen Mittel stiegen per 31.12.2008 auf knapp Fr. 320‘000.– an. Es konnte deutlich mehr bei den ausstehenden Steuerguthaben einkassiert werden, wodurch sich diese Aktivposition um über Fr. 160‘000.– auf rund Fr. 246‘000.– reduzierte. Durch Rückzahlung von Schuldbriefen verringerte sich der Bestand an festverzinslichen Wertpapieren um Fr. 4‘000.– auf Fr. 81‘000.–. Das Festdarlehen (Aussenrenovation Kirche) wurde um Fr. 80‘000.– amortisiert. Die Darlehensschuld beträgt per 31.12.2008 noch Fr. 872‘500.–. Der Feste Vorschuss (Credit Suisse) konnte um Fr. 100‘000.– auf Fr. 300‘000.– reduziert werden.

Laufende Rechnung

Kirchgemeindeversammlung/Kirchenrat/Verwaltung
Die Ausgaben entsprechen mit geringfügigen Abweichungen dem Budget. Höhere Steuereingänge verursachten einen grösseren Aufwand bei den Steuer-inkassoprovisionen.

Religionsunterricht / Seelsorge
Zwei neue Lehrkräfte haben im Sommer 2008 ihre Arbeit bei uns aufgenommen. Die Auslagen für Schulmaterial, aber auch Schulgelder und Beiträge an andere Gemeinden fielen etwas höher aus als vorgesehen. Im Gegenzug durften wir knapp Fr. 4‘000.– mehr Schuldgelder an andere Gemeinden verrechnen. Die Festlichkeiten rund um die Verabschiedung von Pfarrer Josef Stübi im Februar und die Amtseinsetzung unseres Pfarrers Roland Häfliger im Oktober haben höhere Kosten verursacht. Für das Pfarramt mussten neue PC’s angeschafft werden, was sich bei den Mobilien mit zusätzlichen Ausgaben von rund Fr. 15‘000.– zeigt.

Kirche und Kultur
Die Kosten für die Pfarrei-Information (Pfarreiblatt und Website) lagen etwas über Budget. Die Ausgaben des Pfarreirates lagen unter Budget und standen noch im Zeichen des Präsidiumwechsels. Mit grossem Engagement gestaltete und arbeitete der Pfarreirat an der Amtseinsetzung von Pfarrer Roland Häfliger und am Tag der offenen Kirchentüre mit. Die dadurch entstandenen Kosten wurden der Seelsorge belastet.

Pfarrkirche
Im Sommer 2009 nahm Christian Hasler seine Arbeit als Sakristan auf. Rekrutierungs-, Einführungs- und Ausbildungskosten haben beim Personalaufwand höhere Kosten verursacht. Die an der letzten Kirchgemeindeversammlung beschlossene Sanierung der Glockenklöppel und -Aufhängung konnte im Spätherbst durch die Firma Muff AG, Triengen, ausgeführt werden. Die budgetierten Kosten von Fr. 75‘000.– konnten eingehalten werden und mussten noch dem baulichen Unterhalt belastet werden. Tatsächlich hört sich unser Glockengeläut jetzt wieder bedeutend weicher und harmonischer an.

Kapelle
In der Marienkapelle mussten aufgrund der vorgeschriebenen Kontrolle elektrische Mängel behoben werden. Die Sanierung der Dreifaltigkeitskapelle an der Urswilstrasse ist in Arbeit, und die entsprechenden Kosten wurden gemäss Budget der Rechnung 2008 belastet.

Pfarrhaus
Mit dem Auszug von Pfarrer Josef Stübi wurde das Pfarrhaus 2008 in ein Dienstleistungszentrum für die Seelsorge und Katechese umgenutzt. Die Räume mussten mit neuen Elektroanschlüssen ausgerüstet, teilweise neu gestrichen und mit neuen Bodenbelägen versehen werden. Die geplante Investition im Bereich Fenster und Jalousien wurde noch nicht realisiert, weshalb der Aufwand rund Fr. 30‘000.– tiefer ausfiel als budgetiert.

Zentrum St. Martin
Der Unterhalt eines grossen Zentrums ist immer wieder mit unvorhergesehenen Ausgaben verbunden. So verursachte ein Wasserschaden im Untergeschoss des Zentrums A erhebliche Kosten. Verschiedene Unterhaltsarbeiten im Bereich Fenster und Beleuchtung waren notwendig und der gedeckte Velo-Unterstand beim Zentrum St. Martin konnte gesetzt werden. Bei den Benützungsgebühren für das Zentrum musste leider eine leichte Reduktion verzeichnet werden. Durch ausbezahlte Versicherungsleistungen sind die Rückerstattungen grösser ausgefallen. Die höheren Aufwendungen im baulichen Unterhalt konnten grösstenteils mit Minderaufwendungen in den übrigen Positionen und Mehrertrag bei den Rückerstattungen aufgefangen werden.

Kaplanei Peter & Paul
Nach dem Hinschied von Kaplan Hans Erni und dem Auszug seiner Schwestern Babette und Lisbeth hat unser Übergangspriester Jaroslav Platunski die Kaplanei während seiner Tätigkeit bei uns gemietet. Einige bauliche Veränderungen, wie der Ersatz der Küche, drängen sich nun auf, damit die Kaplanei weiter vermietet werden kann.
Kreuz Pfrund Die Heizung in der Kreuz-Pfrund ist zu sanieren. Der Betrag von Fr. 33‘000.– wurde der Rechnung 2008 belastet.

Finanzen und Steuern / Zinsen
Der ordentliche Steuerertrag lag rund Fr. 82‘000.– über dem Voranschlag. Zusammen mit der Steuergutschrift der Nachträge aus früheren Jahren von gegen Fr. 65’000.– resultierte ein Mehrertrag bei den Steuern von rund Fr. 145‘000.–. Diese Mehreinnahmen widerspiegeln sich schlussendlich im ausgewiesenen Ertragsüberschuss von rund Fr. 141‘000.–. Der Aufwand bei den kurzfristigen Zinsen fiel etwas tiefer aus als budgetiert, da weniger Fremdkapital zu leicht tieferem Zinssatz beansprucht werden musste.

Kleinwangenstrasse 9
Der Balkon in der oberen Wohnung der Liegenschaft Kleinwangenstrasse 9 wurde saniert. Aufwand und Ertrag weichen nur geringfügig vom Budget ab.

Antrag des Kirchenrates
Der Kirchenrat beantragt Ihnen, die Bestandesrechnung sowie die Laufende Rechnung pro 2008 zu genehmigen. Der Ertragsüberschuss von Fr. 141‘473.64 soll wie folgt verwendet werden: Fr. 140‘000.00 Vorfinanzierung Fassadensanierung Zentrum B Fr. 001‘473.64 Einlage in EigenkapitalVoranschlag 2009

Laufende Rechnung

Kirchgemeindeversammlung/Kirchenrat/Verwaltung
Bedingt durch die Umstellung auf die Budgetversammlung im Herbst (neues Kirchgemeindegesetz), werden wir 2009 zwei Kirchgemeindeversammlungen durchführen. In der Verwaltung fallen höhere Kosten durch eine Softwareanpassung der Buchhaltung an.

Religionsunterricht/Seelsorge
Der Teuerungsausgleich sowie der Anstieg Erfahrungsjahre werden die Lohnkosten in allen Bereichen leicht ansteigen lassen. Das Pensum im Pfarramtsekretariat soll etwas erhöht und die Präsenz erweitert werden. Anna Reinert geht auf Sommer 2009 in vorzeitige Pension. Dadurch fallen im Bereich Personal Rekrutierungs- und Einführungskosten an. Die Bereiche Sachaufwand/Übrige Dienstleistungen reduzieren sich nach den Auslagen von 2008 deutlich.

Landeskirche
Der höhere Steuerertrag 2008 (Berechnungsgrundlage für die Abgabe an die Landeskirche) lässt den Beitrag um Fr. 6’000.– ansteigen.

Pfarrkirche
Für die Pfarrkirche sind keine grösseren baulichen Investitionen geplant.

Pfarrhaus
Auf dem Pfarrhausareal soll der Holzunterstand sanft saniert werden, um grössere Schäden durch eindringende Nässe zu vermeiden.

Zentrum St. Martin
Durch das höhere Pensum unserer Zentrumsleitung fallen die Personalkosten grösser aus. Um den vielfältigen Bedürfnissen unserer Benutzer und Kunden gerecht zu werden, sind die Anschaffung von Tellerwärmwagen und die Aufstockung von neuem Geschirr vorgesehen. Auf der Ertragsseite rechnen wir mit Einnahmen wie im Vorjahr.
Kaplanei Peter & Paul Per 1. Mai 2009 wird eine junge, vierköpfige Familie in die Kaplanei Peter und Paul einziehen. Daher sind noch verschiedene bauliche Anpassungen nötig; teilweise werden neue Teppiche verlegt, Elektroanschlüsse müssen angepasst werden und Malerarbeiten fallen an.

Kirchensteuern
Aufgrund der vom Kanton eingeleiteten Steuergesetzrevision, das heisst der Entlastung von kleineren und mittleren Haushalten, wird der Steuerertrag 2009 gemäss Fachleuten um 6% sinken. Das Bevölkerungswachstum rechnen wir mit +1% ein. Daher budgetieren wir den Ertrag der ordentlichen Steuern mit Fr. 1‘860‘000.–. Bei den Nachträgen rechnen wir mit klar geringeren Erträgen und veranschlagen diese noch mit Fr. 250‘000.–.

Schlussfolgerung:
Die geplanten Steuerentlastungsprogramme aber auch der ab Herbst 2008 eingetretene Konjunkturrückgang lassen uns weiterhin vorsichtig budgetieren.Investitionsrechnung

Zentrum St. Martin
Durch die Abklärungen einer eventuellen Umnutzung des Zentrums B und der damit verbundenen Entscheide wurde die Planung der nächsten Etappe der Innensanierung des Zentrums A zurückgestellt und auf Sommer 2010 verschoben. Da die Gebäudehülle des Zentrums B in einem schlechten Zustand ist, möchte der Kirchenrat die Sanierung dieser Gebäudehülle vorziehen und 2009 realisieren. Dafür wurden Fr. 350‘000.– in die Investitionsrechnung aufgenommen.

Antrag des Kirchenrates
Der Kirchenrat beantragt Ihnen, den Voranschlag 2009 für die Laufende Rechnung und die Investitionsrechnung zu genehmigen. Der Steuerfuss soll mit 0.26 Einheiten (wie bisher) unverändert bleiben.

Kirchgemeindeordnung
Das neue Kirchgemeindegesetzes (KGG) der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Luzern, welches seit 1. Januar 2008 in Kraft ist, räumt den Kirchgemeinden das Recht ein, einzelne Bestimmungen in einer eigenen Kirchgemeindeordnung abweichend zu regeln und ergänzende Bestimmungen zu erlassen. Der Kirchenrat beantragt Ihnen, dieser Kirchgemeindeordnung zuzustimmen.

Festsetzung der Mitgliederzahl des Kirchenrates
Mit Schreiben vom 13. Januar 2009 macht uns die Synodalverwaltung der Landeskirche des Kantons Luzern darauf aufmerksam, dass gemäss § 87, Abs. 3 der Kirchenverfassung die Stimmberechtigten vor der Neuwahl die Mitgliederzahl des Kirchenrates festlegen müssen. Der Kirchenrat hat sich an seiner Januar-Sitzung mit dieser Thematik befasst. Er schlägt Ihnen vor, auf die Wahlen 2010 die Ratsgrösse in der bewährten Form von 7 Personen beizubehalten.

Hochdorf, 11. März 2009
Der Kirchmeier, Guido Hörndli

Der Kirchmeier, Thomas Saxer 
Die Kirchgemeindeschreiberin, Bernadette Stauffer

 

 



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Tel. 041 910 10 93

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