Kolping Schweiz baut Besinnungsweg von Hochdorf nach Baldegg

Am 23. August wird der Besinnungsweg eingeweiht Zum Nachdenken anregen, zum Handeln auffordern, Mut machen, zu hinterfragen: Das will der Besinnungsweg von Hochdorf nach Baldegg, den das Schweizer Kolpingwerk einrichtet. Der Weg beginnt bei der Pfarrkirche Hochdorf und führt übers Moos, Feldheim und Unter-Waldisbüel zur Institutskirche Baldegg, wo er im neuen Kolping-Andachtsraum endet. Dazwischen laden neun Stelen (Säulen) ein, inne zu halten. Jede Stele enthält auf zwei Tafeln einen Bibeltext, ein Zitat oder eine Aussage von Adolph Kolping sowie einen Impuls, der zum Nachdenken anregt. Die Stelen werden an Orten platziert, wo man ohnehin gern verweilt, weil dort schon ein Wegkreuz steht – etwa im Moos – oder ein Bänkli.

Vier Kilometer lang Der Kolping-Besinnungsweg ist vier Kilometer lang. Wer sich Zeit nimmt, an den neun Stationen inne zu halten, ist etwa anderthalb Stunden unterwegs. Die Gesamtkosten betragen rund 100‘000 Franken, die Kolping aus Eigenmitteln und Spenden aufbringt. Die Stelen werden im Juli aufgestellt.

Der Besinnungsweg ist ein Projekt des Schweizer Kolpingwerks; federführend sind dabei Personen aus dem Kanton Luzern und Seetal. Projektleiterin ist Margrit Unternährer (Hochdorf), Präsidentin des Kolpingwerks; zum Team gehören weiter Geschäftsführer Bernhard Burger (Luzern), Zentralpräses Edi Birrer (Buttisholz) sowie Claudio Brentini und Christof Unternährer (Hochdorf). Kunstschmied Alois Eberli aus Altwis stellt die Stelen her.

Zeichen der Zeit erkennen Das Schweizer Kolpingwerk ist Teil des Internationalen Kolpingwerks, das in über 60 Ländern der Welt aktiv ist. Das Kolpingwerk beruft sich auf den deutschen Priester und Sozialreformer Adolph Kolping (1813–1865). Der ehemalige Gesellenverein, den Kolping begründete, ist heute ein weltweit vernetzter Sozialverband.
«Wer Mut zeigt, macht Mut», zitiert Margrit Unternährer (Hochdorf), seit 2004 Präsidentin des Kolpingwerks, den Gründervater. «Daran knüpfen wir an. Der Besinnungsweg will zum Nachdenken anregen, zum Handeln auffordern und Mut machen, zu hinterfragen.» Wallfahren und Pilgern seien heute unter allen Generationen beliebt, erklärt Bernhard Burger, Geschäftsführer des Schweizer und des Internationalen Kolpingwerks. «Das hat uns in der Idee bestärkt, diese Form der Öffentlichkeit zu wählen.» Die Idee dazu hatte die Verbandsleitung 2007. Die Strecke, die alle Kriterien erfüllt – Start und Ziel sollten zum Beispiel gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sein – fand Margrit Unternährer nach langem Suchen vor der eigenen Haustür.

Der Besinnungsweg, laut Margrit Unternährer für Kolping «der erste dieser Art in Europa», wird am Sonntag, 23. August, durch Axel Werner, Generalpräses des Internationalen Kolpingwerks, eingeweiht. Anwesend sein wird auch Weihbischof Martin Gächter.

Dominik Thali

www.besinnungsweg.ch





 

 



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