Alpaufzug nach Zweisimmen

Freitag 9. Juli 2010: Nach einem mehrtägigen Lademarathon fahren einige ganz verwegene bereits am Freitagvormittag in den Vortrupp nach Zweisimmen.  Vollbepackt mit Mensch und Huhn erreichen wir den wunderschön gelegenen Lagerplatz  hinter dem Friedhof der reformierten Kirche.

Samstag 10. Juli: 20 unermüdliche und fleissige Handwerker bauen aus Balken, Blachen und Brettern Plumsklos, Duschanlagen und eine Küche im Turnhallenformat. Bubenträume werden verwirklicht. Das 17.00-Uhr-Gewitter bringt Sturm, Regen und Hagel und dadurch eine Pause mit Abkühlung. Wir staunen über die Ausdauer dieses Gewitters.

Sonntag 11. Juli:  Während dem Glockengeläut rattern die Motorsägen, ansonsten versuchen wir so ruhig wie möglich zu hämmern. Die Bauten werden langsam fertig und unsere Nachbarn kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die obere und untere Alp ist bezugsbereit und wartet nun auf die Schar. Herzlichen Dank an die freiwilligen Helferinnen und Helfer. Die Bauten sind genial und die gemeinsame Vortruppzeit war einfach herrlich.       

Montag 12. Juli: Der Lagerplatz ist Frauenhand! Wir geniessen die Ruhe vor dem Sturm. Ein weiteres Gewitter kündigt sich an und fordert uns Köchinnen und Helferinnen zum Handeln auf. Kurzerhand holen wir eine Fussballmannschaft zu Hilfe, die mit vereinten Kräften die Schlafzelte aufstellen. Währenddessen treffen sich 4000 Blauringlerinnen und Jungwächtler in Luzern, um gemeinsam den Startschuss des Kantonslagers zu erleben. Das Kalaspiel begann und die ersten Kala-Fahnen wurden geklaut. Leider auch unsere!

Mit Kuhgeläut und erhöhtem Tempo marschiert die Schar Hang aufwärts Richtung Lagerplatz. Endlich da! Zwei Wochen ist das die Heimat für alle Aelpler. Kaum angekommen ziehen schwarze Wolken auf und treiben uns zur Eile an. Schnell werden die Wassergräben um die Zelte gezogen, das Gepäck in die Zelte verstaut und den Lagerplatz besichtigt, bevor ein heftiger Sturm unser Sarasani wegfegt. Umherfliegende Äste schlagen Löcher in unsere Küchendach und so versuchen die Leiter Haus und Hof zu retten während die Jungs Schutz beim Bauernhof suchen. Am Abend geniessen wir alle  das gemütliche Beisammensein in unserer Küche, dem einzigen trockenen Ort.

Dienstag 13. Juli: Der Tag startet mit strahlend blauem Himmel. Heute ist Bautag und wir haben viel vor. Lagertor, Sauna, Spielplätze, neuer Hühnerstall, Sarasani flicken und wieder aufstellen. All dies erfordert unsere ganze Konzentration und Ausdauer. Das Volk von Zweisimmen bekundet langsam Interesse an uns und unserem Treiben und so tauchen immer wieder Menschen auf, die mit uns plaudern wollen.  Am Abend machen wir eine kurze aber heftige Aufräumaktion, damit unser Lagerplatz so richtig toll aussieht. Die Kinder bekommen die Aufgabe, pro Gruppe je einer zu wählen, der möglichst viele Kleidungsstücke anzieht. So kommt es, dass 4 voll ausgestopfte Jungs vor uns stehen und bis zu 33 Kleidungsstücke auf sich tragen.  Am Abend gleiten wir nach dem Alpsegen in einen ruhigen Schlaf.  

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