Schon Jesus hat im Tempel gesungen...

Präsidentin Ancilla Belleri überreicht Ursula Pettrup ein PräsentNach alter, von den vier Urvätern und sieben Urmüttern begründeten Vereinstradition, stimmten sich am 30. Januar 31 Sängerinnen und 14 Sänger in der Kirche auf die 128. GV ein, jugendfrisch synkopiert für die Firmlinge, die gleichzeitig ihren Einschreibe-Gottesdienst feierten. Das Heim Sonnmatt als Tagungsort hatte einiges an Gaumenfreuden und zuvorkommender Bedienung zu bieten, doch zuvor galt es, sich mit der gebührenden Aufmerksamkeit den GV-Geschäften zu widmen. Aus den Rückblicken des Chorleiters Martin von Matt und der Präsidentin Ancilla Belleri seien von den 75 Terminen nur zwei herausgepickt: der A-cappella-Auftritt im Rahmen der „OrgelPunkte“ und der Cäcilienabend der Altistinnen. Während der erste Anlass eine beachtliche Herausforderung an die Musikalität darstellte, war der zweite eine ebensolche an die Lachmuskeln. Beim Traktandum „Anträge und Anregungen“ zeigte sich der Verein als lebendige Gemeinschaft, deren Mitglieder bereit sind, sich einzugeben, mitzudenken und Meinungen zu respektieren. Mit Lob für die Vorstandsarbeit wurde nicht gespart, was sich in der einstimmigen Wiederwahl für die nächsten zwei Jahre niederschlug.
Die Mutationen hielten sich dieses Jahr in engen Grenze. Zwei Austritten stand eine „Neuverpflichtung“ gegenüber. Mit Irmgard Burger wurde eine sehr erfahrene Chorsängerin an Land gezogen, die sich ausgezeichnet ins Chorleben eingefügt hat.
Jedes Jahr kommen langjährige Mitglieder in den Genuss einer wohlverdienten Ehrung. Die Krone der Vereinstreue stand heuer Ursula Pettrup zu, die für 40 Jahre Kirchenchortätigkeit gefeiert wurde. Auch die 30-Jahr-Jubiläen von Anna Elmiger und Marlis Jutz zeugen von einer erstaunlichen Beständigkeit der Sangesfreude und Einsatzbereitschaft. Ebenso dankbar ist der Chor für das 15-jährige, hellwache Mittun von Dominique Gisler.
Konnte Jesus gut singen? Die Antwort musste Roland Häfliger in seinem Präses-Wort offen lassen. Darüber aber, dass er als Jude im Tempel hebräische Psalmen und Hymnen sang, besteht kein Zweifel. Der Chor St. Martin wird es dem Meister auch im nächsten Vereinsjahr auf Deutsch, Lateinisch und einer Prise Englisch wieder gleichtun.

 



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