Eine grosse Schar Sternsuchender auf dem Weg

„Nächte sind zu schön, um sie allesamt zu verschlafen. Nächte sind zu spannend, um sie im Partyrummel zu ertränken.“ 150 Erwachsene, Jugendliche und Kinder aus unterschiedlichen Regionen der Schweiz sind am 28. Dezember 2011 der Einladung von Kolping Schweiz gefolgt, darunter auch viele Nicht-Kolpingmitglieder. Noch ganz im Zeichen von Weihnachten stand die Einstimmungsfeier in der Kirche St. Martin, Hochdorf. Ein Gitarrenensemble der Musikschule Hochdorf sorgte für Klänge, die genügend Licht und Wärme in die Herzen brachten, um nach Mitternacht in Kälte und Nebel den mehrstündigen Weg zu begehen.

Erst nach einem beachtlichen Wegstück durch das Dunkel wurde allen Teilnehmenden eine brennende Kerze überreicht. Eindrücklich anzusehen war sie, die lange Kette kleiner Lichter, die langsam aber unbeirrbar dem Morgenstern entgegen zog. Meditative Texte, Alphornklänge und feine Lieder jugendlicher Sängerinnen boten immer wieder Gelegenheit zum Innehalten. Mitten im Dunkel überraschte Adolph Kolping – in der Person von Beat Albrecht – mit einer eindrücklichen Lesung eines Textes aus Adolph Kolpings Volkskalender des Jahres 1865. Die Zuhörenden bekundeten ihre Wertschätzung für das Dargebotene mit lange anhaltendem, nachdenklichem Schweigen. Nach einer Pause bei Suppe und Tee auf dem Bauernhof von Christina und Christian Meier riefen die Alphornklänge von Hugo Fuchs zum Weitergehen.

In der Institutskirche Baldegg gestalteten Präsidentin Margrit Unternährer, Vizepräsidentin Moni Gruber, Geschäftsführer Bernhard Burger und Präses Jean-Marc Chanton den besinnlichen feierlichen Ausklang. Lieder, Stille, Musik und Meditationen wechselten sich ab. Die von völlig unterschiedlichen Perspektiven her angegangenen Gedankenblitze liessen erahnen, dass es in Kolping Schweiz alles andere als uniform zu und her geht. Mit einem feinen Zmorge erwiesen sich die Baldegger Schwestern schliesslich einmal mehr als hervorragende Gastgeberinnen. Angeregt und aufgestellt brachen die zum Teil von sehr weit her angereisten Sternsuchenden auf in ihren neuen Tag.
J.M. Chanton, Präses Kolping Schweiz

„Wer Mut zeigt, macht Mut“
Dieses Zitat von Adolph Kolping steht über dem Adolph-Kolping-Besinnungsweg. Der Weg  ist 4.8 km lang, führt zuerst durchs Dorf und nach kurzer Zeit durch die schöne Landschaft des Luzerner Seetals. Auf der Strecke verteilt sind  neun Stationen. Die Texttafeln mit Aussagen aus der Bibel, Zitaten von Adolph Kolping und Impulsen sollen zum Nachdenken anregen. Der Besinnungsweg beginnt bei der Pfarrkirche St. Martin Hochdorf und endet im Kolping-Andachtsraum in Baldegg. Seit der Eröffnung vor zwei Jahren wird er sehr gut besucht nicht nur  von Kolpingleuten, sondern auch von Gruppen und Einzelpersonen aus allen möglichen Bereichen.

 

 



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