Wir waren in Krakau!

Alle Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren aus den Pfarreien Hochdorf, Römerswil, Kleinwangen und Hohenrain waren eingeladen, eine Woche in Krakau (Polen) zu erleben. Mitgereist sind 13 Jugendliche, die eine eindrückliche Reise in ein bis anhin fremdes Land erleben durften.

28./29. September:
Wider Erwarten sind wir alle wohlauf, jedoch mit etwas wenig Schlaf in Krakau angekommen. Weder ist jemand mit einem falschen Waggon in einem anderen Land abgeladen worden, noch hat jemand seinen Hut vergessen. Denn Gott hält seine schützende Hand über jung und alt! Als wir dann am Sonntagnachmittag unser Zimmer beziehen konnten, freuten wir uns auf endlich nicht mehr wak-kelnde Betten. Einzig die nicht bezogenen Kissen entsprachen nicht so ganz unseren Vorstellungen...

30. September:
Das Essen in Krakau ist echt der Hammer, neben McDonalds und KFC gibt es viele Lokale, die nicht leicht zu finden sind, jedoch sehr gute polnische Gerichte anbieten. Ausserdem ist das Leben allgemein günstig und interessant zu beobachten.

1. Oktober:
Heute fuhren wir  zum Salzbergwerk «Wieliczka», das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Bei der Führung erzählte die Frau, dass hier, 340 Meter unter Tag, die Luft heilende Wirkung habe und keine Bakterien leben könnten, wir also steril seien. Ihr immer wiederkehrender Spruch: Meine Gruppe 108 hierhier! An den Wänden hatte es Salzausblutungen, die wie Blumenkohl aussahen. Am Abend gingen wir mexikanisch essen.

2. Oktober:
Heute besichtigten wir die „Deutsche Emailwarenfabrik (DEF)“ von Oskar Schindler. Wir waren mit den Fahrrädern unterwegs und fuhren anschliessend durch das jüdische Viertel "Kazimierz". Dort sahen wir den Innenhof, wo Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" gedreht wurde. Bei der Treppe, wo sich im Film der Junge versteckte, machten wir ein Foto. Anschliessend besuchten wir eine Synagoge.

3. Oktober:
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Auschwitz. Die Gruppenleiterin zeigte uns zuerst das Basislager, welches heute ein Museum ist. Anschliessend fuhren wir ins nahe gelgene, zwanzig mal grössere Lager Birkenau. Das hinterliess bleibende Eindrücke; wir erfuhren viel Neues.

4./5. Oktober:
Den heutigen Tag hatten wir zur freien Verfügung. Nun war shoppen angesagt. Abends um zehn bezogen wir den Schlafwagen und erreichten dann um halb sieben morgens Wien. Nun sitzen wir friedlich im Zug Richtung Zürich. Es hat uns allesn sehr gefallen und mit diesen schönen Erinnerungen und Erlebnissen freuen wir uns wieder auf zu Hause.

Dies sind persönliche Notizen der Jugendlichen während der Reise. Zahlreiche Bilder und Kommentare finden Sie hier:

Fotos

Flyer

Als Begleitperson durfte ich die Jugendlichen nach Krakau begleiten. Genau wie sie war ich begeistert von der Lebendigkeit der Stadt, den vielen historischen Bauten und reizvollen Ecken. Ich erlebte mit den jungen Leuten in Polen eine fröhliche und ungezwungene Zeit.
Bewundernswert setzten sie sich jedoch auch mit der besinnlichen Seite der Reise – der Konfrontation mit der jüdischen Geschichte und dem Besuch der Konzentrationlager – auseinander. Die Annäherung an das Grauen der Vergangenheit machte nachdenklich und ist nachhaltig.
Ein grosses Dankeschön an Kuba Beroud, der mit seinem grossen Engagement die Reise ermöglicht und den Jugendlichen eine unvergessliche Woche beschert hat.

Doris Spörri

 

 

 

 




Sekretariat:
Kirchplatz 2, 6280 Hochdorf
Tel. 041 910 10 93

Kirchgemeindeverwaltung:
Hohenrainstr. 3, 6280 Hochdorf
Tel./Fax. 041 911 06 70

Neuste Ausgabe Pfarreiblatt

News

In die Kirche eintreten? Kein Problem...
www.kircheneintritt-lu.ch
Veranstaltungen

Terminkalender
Um Ihre Termine zu koordinieren - hier finden Sie alle Anlässe.

Gottesdienste

Dienstag: 09:00 
Donnerstag:   19:30 
Freitag:  09:00 
Samstag:  09:00 / 17:00 
Sonntag:  10:30 / 19:30