Die Minis auf hoher See

Ein Schiff, 15 junge Leute und zwei erfahrene Seemänner

- dies sind die Zutaten für eine abenteuerliche Woche mit viel Spass! Eine solche Woche verbrachte eine Gruppe Ministranten aus der Pfarrei St. Martin aus Hochdorf mit ihren drei Begleitern David Rüegsegger, Christian Hasler und dem Chefkoch Kuba Beroud an Bord der „Moeke Zorn“.
Mit dem Nachtzug nach Amsterdam gereist, begann der Segeltörn in Enkhuizen im holländischen Ijsselmeer. Nach einem kurzen Crash-Kurs über das Einmaleins des Segelns wussten alle, wie der 8-8-9-Knoten funktioniert, wann welche Fender zum Einsatz kommen und wie man Segel hisst und wieder einzieht. Bei meist sonnigem, warmem Wetter und passenden Windverhältnissen führte die Reiseroute nach Den Oever am Abschlussdeich, von dort aus ins Wattenmeer auf die Insel Texel, dann nach Makkum und Medemblik. Ein ganz besonderes Erlebnis war dabei das Spazierengehen bei Ebbe auf einer Sandbank: Zum einen war es der Sonnenaufgang, der auf dem Meer seinen ganz eigenen Charme hat, zum anderen waren es die vielen kleinen, interessanten Tiere, die es bei Ebbe zu sehen gab. Und wo kann man einfach so auf dem Meer kurz aussteigen?
Selbst beim Segeln kam nie Langweile auf an Bord. Es wurde geplaudert, gespielt, gekocht, geturnt, gebastelt, getanzt oder gesungen. Sangen nicht die Ministranten, so sang der Kapitän eines seiner Seemannslieder.
Nach fünf Tagen ging die Reise leider schon zu Ende. Zuvor musste die gute alte „Moeke Zorn“ aber noch gründlich geputzt werden. Auch da lief alles wie am Schnürchen, und dem Highlight zum Schluss lag nichts mehr im Wege: ein Kurztrip nach Amsterdam! Der Abschied von der „Moeke Zorn“ und der zweiköpfigen Besatzung, war trotz der Vorfreude auf Amsterdam etwas traurig. So manch einer wäre liebend gern noch eine Woche weiter gesegelt. In Amsterdam übernachteten die Hobby-Matrosen erstmals wieder in Betten, die nicht schaukelten - eigentlich! Denn ab und zu kam es nämlich vor, dass man sich einbildete, dass es immer noch schaukelt.
In Amsterdam stand Sightseeing, Shopping und eine erlebnisreiche Fahrradtour durch die Grossstadt auf dem Programm. Eindrücklich die vielen Grachten, die teils schrägen Häuser, die Besichtigung der versteckten Kirche „Unser lieber Herr auf dem Dachboden“ und der Besuch des Anne-Frank-Huis mit der herzergreifenden Geschichte dieses Mädchens in der Zeit der jüdischen Verfolgung.
So ging auch dieses Abenteuer in Amsterdam - somit auch die Reise - langsam zu Ende. Am Samstagabend, dem 9. August, packten die Reisevögel aus der Pfarrei St. Martin ihre sieben Sachen und begaben sich mit dem Nachtzug auf die Heimreise. Müde, mit etwas Wehmut, aber auch glücklich, kamen die Ministranten munter und gesund am Sonntagmorgen in Hochdorf an. Damit ging eine Woche voller lehrreicher Erfahrungen, tollen Erlebnissen und neu geschlossenen Freundschaften zu Ende, welche der Gruppe noch lange lebhaft in Erinnerung bleiben wird!

Melissa Waldispühl


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