Definitiver Standort für Renggli-Fenster im Friedhof 3

Das sakrale Renggli-Fenster erhält einen neuen Standort: Im Friedhof 3 entsteht ein „Ort der Stille“ unter dem Dach der zwei Tannen.

Viele Hochdorferinnen und Hochdorfer schätzen das Renggli-Fenster. Es wurde vom Glaskünstler Eduard Renggli 1960 im Auftrag der Gemeinde Hochdorf für die Kapelle des damaligen Heims Rosenhügel geschaffen. Infolge Umbau und Renovation des Haus Rosenhügels der Alters- und Pflegeheim Hochdorf AG musste das Fenster abgebaut werden. Die Gemeinde Hochdorf beauftragte das Ressort Kultur, einen neuen würdigen Standort zu suchen. Dies war nicht einfach, denn das Renggli-Fenster hat eine respektable Grösse und ist von der Darstellung her für eine Verwendung im sakralen Raum prädestiniert.

Friedhof idealer Standort
In Zusammenarbeit mit der Friedhofkommission unter der Federführung von a. Gemeindepräsident Peter Huber und dem Ressort Kultur ist jetzt der ideale Standort gefunden worden. Seit Ende Oktober bereichert das Renggli-Fenster den Friedhof 3. In der Nord-Ost-Ecke, unter dem Dach der zwei hohen Tannen, ist neu ein „Ort der Stille“ geschaffen worden.

Farben leuchten im Gegenlicht
Das sakrale Bild von Eduard Renggli ist nur aus der Optik vom Dunkeln ins Helle in seiner Leuchtkraft erkennbar. So wie früher in der Kapelle des Haus Rosenhügel, als es im Gegenlicht zu sehen war. Deshalb ist das Renggli-Fenster im Dreieck zur Friedhofmauer platziert worden. An diesen neuen „Ort der Stille“ unter dem Dach der Tannen mit einem Plätzchen und einer Sitzbank zum Ausruhen und Auftanken, führt ein rollstuhlgängiger Weg. Aus dieser Sicht leuchtet das Renggli-Fenster der Betrachterin oder dem Betrachter entgegen - und dies fast den ganzen Tag.
Vom Friedhof her zeigt sich das Renggli-Fenster wie früher von der Rathausstrasse Richtung Haus Rosenhügel. Mit der vom Künstler geschaffenen Betonstruktur, die vier Kreuzelemente enthält, was wohl Vielen gar nie bewusst aufgefallen ist.
Die Konstruktionsplanung wurde erstellt durch Peter Hüsler von Hüsler + Hess Landschaftsarchitekten. Der Werkdienst Hochdorf hat mit Präzision die bauliche Ausführung gemacht und mit grosser Sorgfalt den rollstuhlgängigen Weg und die Sitzbank in die Friedhofanlage eingebaut. Finanziell ermöglicht worden ist diese einmalige Besinnungsecke im Grünen durch den Kirchenrat Hochdorf, der dafür einen einmaligen Betrag aus einem aufzulösenden Fonds sprechen konnte.
Gemeinderat, Kirchenrat, Friedhofkommission und Kulturkommission freuen sich, dass das Renggli-Fenster für die Bevölkerung wieder zugänglich ist und der Friedhof aufgewertet worden ist durch den neuen „Ort der Stille“ zum Besinnen und Auftanken.

    Roland Häfliger, Pfarrer
    Lea Bischof-Meier, Gemeindepräsidentin


Aussensicht: Renggli-Fenster mit Betonstruktur und vier Kreuzelementen.



Innensicht: Leuchtendes Renggli-Fenster unter dem Dach der Tannen – Ort der Ruhe und des Auftankens.




Einsegnung Renggli-Fenster
Am Sonntag, 9. November, anschliessend an den 10.30-Uhr-Gottesdienst, wird das Renggli-Fenster am neuen Standort im Friedhof 3 durch Pfarrer Roland Häfliger eingesegnet werden. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.


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