Erläuterungen zur Rechnung 2013

Liebe Kirchenbürgerinnen und Kirchenbürger

Der Kirchenrat hat die Jahresrechnung 2013 erstellt. Im Folgenden finden Sie einen Auszug aus der Jahresrechnung mit Erläuterungen zu den wichtigsten Positionen.

Nach § 2 der Kirchgemeindeordnung und § 59 Abs. 1 lit. i KGG wird die Jahresrechnung der Kirchgemeinde einschliesslich des Antrags des Kirchenrates zur Verwendung eines allfälligen Ertragsüberschuss unter Vorbehalt des fakultativen Referendums durch die Rechnungskommission genehmigt.

Die Rechnungskommission hat die Jahresrechnung 2013 am 10. März 2014 geprüft und genehmigt. Dieser Entscheid wird gemäss § 24 KGG rechtskräftig, wenn nicht innert 30 Tagen ab Datum der amtlichen Publikation 5% der Stimmberechtigten der Kirchgemeinde, höchstens aber 500 Stimmberechtigte, das Begehren stellen, die Rechnung sei der Kirchgemeindeversammlung oder der Urnenabstimmung zu unterbreiten.

Der Kontrollbericht des Synodalverwalters zur Rechnung des Vorjahres wird den Stimmberechtigten wie folgt eröffnet: „Der Synodalverwalter der röm. kath. Landeskirche des Kantons Luzern hat gemäss Bericht vom 20. Juni 2013 keine Mängel festgestellt (§75 Kirchgemeindegesetz)“.

Der detaillierte Rechnungsauszug 2013 liegt im Schriftenstand der Kirche auf oder kann bei der Kirchgemeindeverwaltung, Hohenrainstrasse 3, 6280 Hochdorf, bezogen werden.

Hochdorf, 24. März 2014 - Kirchenrat Hochdorf

Pirmin Baggenstos, Kirchenratspräsident
Thomas Saxer,  Kirchmeier


Jahresrechnung 2013

Allgemeine Bemerkungen
Der Kirchenrat unterbreitet Ihnen die Rechnung 2013. Diese schliesst statt des budgetierten Ertragsüberschusses von Fr. 27‘200.– mit einem erfreulichen Plus von Fr. 57‘183.– ab. Dies obwohl wir beim Steuerertrag einen Ausfall von gesamthaft Fr. 119‘000.– in Kauf nehmen mussten. Zustande kam dieses positive Ergebnis zum einen dank sehr guter Budgetdisziplin in allen Bereichen sowie aufgrund einiger Sondereffekte. Gerne erläutern wir Ihnen die Hauptabweichungen gegenüber dem Voranschlag 2013.

Bestandesrechnung
Die flüssigen Mittel verringerten sich und betragen per 31.12.2013 rund Fr. 471’000.–. Der Bestand an ausstehenden Steuern vergangener Jahre nahm ebenfalls ab, der Wert für mutmassliche Debitorenverluste hingegen blieb stabil. Durch die Ablösung von Schuldbriefen beträgt der Wert von festverzinslichen Wertpapieren noch Fr. 20‘000.–. Das Festdarlehen auf der Aussenrenovation der Kirche amortisierten wir vertragsgemäss mit Fr. 80‘000.–. Somit beträgt die Darlehensschuld auf der Pfarrkirche per 31.12.2013 noch Fr. 300‘000.–. Das Darlehen für die Sanierung des Zentrums St. Martin beläuft sich per Ende 2013 auf Fr. 400‘000.–.

Laufende Rechnung

ALLGEMEINE VERWALTUNG – Kirchgemeindeversammlung/Kirchenrat/Verwaltung
Die Ausgaben im Bereich der Allgemeinen Verwaltung lagen über alle drei Bereiche rund Fr. 12‘000.– unter dem Budget. Aufgrund tieferen Steuerertrags lieferten wir Fr. 6‘000.– weniger Inkasso-Provisionen ab. Ansonsten entsprechen diese Bereiche ohne besondere Abweichungen den Budgetzahlen.

BILDUNG – Religionsunterricht
Im Bildungsbereich fielen die Ausgaben Fr. 8‘000.– geringer aus. Der Bereich Besoldung war um Fr. 3‘000.– leicht höher als budgetiert. Für Schulmaterial gaben wir hingegen weniger aus und die Schulgelder an andere Gemeinden und Sonderschulen waren ebenfalls rund Fr. 4‘000.–tiefer.

KULTUR UND KIRCHE – Pfarrei-Information
Die Kosten für den Druck unseres Pfarreiblattes und die Übernahme von Zentralredaktionsseiten kostete Fr. 5‘000.– mehr als veranschlagt. Unter dem Motto „Chele im Dorf“ waren wir im Frühling 2013 mit einem eigenen Stand an der Gewerbeausstellung vertreten. Eine buntdurchmischte Helferschar betreute unseren Stand während drei Tagen und zeigte der Bevölkerung das vielfältige Gesicht unseres Pfarreilebens. Mit einem Aufwand von Fr. 14‘000.– schloss dieses Projekt Fr. 4‘000.– unter den budgetierten Kosten ab.

Pfarreirat
Der Pfarreirat als Bindeglied zwischen dem Seelsorgeteam und den Pfarreiangehörigen organisiert regelmässig Pfarreianlässe und unterstützt das Seelsorgeteam in seiner Arbeit. Im September fand eine Pfarrei-Wallfahrt nach Flüeli-Ranft statt. Die budgetierten Kosten für alle Aktivitäten des Pfarreirates fielen knapp Fr. 6‘000.– unter Budget aus.

Seelsorge
Die Besoldung für die Seelsorge war 2013 Fr. 21‘000.– tiefer als veranschlagt. Für Büromaterial gaben wir Fr. 6‘000.– mehr aus. Im Gegenzug fielen die Kosten für Anschaffungen fast Fr. 7‘000.– geringer aus. Der Bereich Dienstleistungen/EDV kostete uns rund Fr. 7‘000.– mehr. Unter anderem mussten wir den Server im Pfarrhaus erneuern. Zudem erleichtern drei neue Laptops unserem Seelsorgeteam die tägliche Arbeit. Aufgrund höherer Quellensteuern lieferten wir der Migrantenseelsorge einen grösseren Betrag ab als budgetiert. Auf der Ertragsseite durften wir von den Nachbargemeinden Kleinwangen und Römerswil und vom DAMP für unsere erbrachten Dienstleistungen rund Fr. 120‘000.– verbuchen.

Kirchenmusik/Kultusaufwand
In beiden Bereichen lagen die Ausgaben unter dem Budget.

Pastoralraum Baldeggersee
Unter der Leitung von Pfarrer Roland Häfliger und dem Einbezug von Projektberater, Projekt- und Begleitgruppen nahmen wir das Projekt Pastoralraum in Angriff. Die für 2013 budgetierten Kosten konnten eingehalten werden.

Pfarrkirche/Kapelle
Im Sommer sanierten wir den schadhaften Holzboden zwischen den Kirchenbänken. Für den Chorraum und die Kircheneingänge beschafften wir neue Teppiche und Schmutzschleusen. Neue LED-Spot-Lampen sorgen für eine optimale Beleuchtung im Chorraum. Für die digitale Gottesdienst-Übertragung ins Alters- und Pflegeheim Rosenhügel gaben wir verschiedene Anpassungsarbeiten in Auftrag. Für die Kapelle Urswil beteiligten wir uns mit Fr. 7‘000.– an der Glockensanierung. Gesamthaft fielen aber die Kosten für den Unterhalt von Pfarrkirche und Kapelle Fr. 15‘000.– tiefer aus als veranschlagt. Zudem richtete die Kantonale Denkmalpflege den Beitrag von Fr. 2‘200.– für die Holzbodensanierung aus.

Zentrum St. Martin
Dank günstigerem Heizöleinkauf blieben die Kosten für Strom und Heizmaterial knapp Fr. 6‘000.– unter dem Budget. Die rege Benützung des Zentrums führte zu unvorhergesehenen Reparaturarbeiten und damit zu Mehrausgaben von rund Fr. 10‘000.–. Auf der Ertragsseite durften wir für Mieteinnahmen, Benützungs- und Parkgebühren knapp Fr. 4‘000.– mehr verbuchen.

Friedhof
Für die Bestandesaufnahme einer instabilen Friedhofmauer und für Sanierungsarbeiten von Wandbildern haben wir Ende 2012 Fr. 10‘000.– zurückgestellt. Die Kosten für die 2013 ausgeführten Arbeiten waren geringer, weshalb das Konto «Übrige Dienstleistungen durch Dritte» mit einem Minus-Betrag abschliesst.

SOZIALE WOHLFAHRT – Jugendschutz/Übrige Fürsorge
Gemäss bestehender Leistungsvereinbarung beteiligten wir uns 2013 mit Fr. 70‘000.– an der öffentlichen Jugendarbeit. Aber auch unsere kirchlichen Jugendvereine wie Jungwacht und Blauring erhielten wiederum finanzielle Unterstützung.

FINANZEN UND STEUERN – Zinsen
Der ordentliche Steuerertrag lag rund Fr. 44‘000.– unter dem Voranschlag und bei den Nachträgen aus früheren Jahren mussten wir sogar eine Einbusse von rund
Fr.100‘000.– in Kauf nehmen. Höhere Erträge bei den Sonder-, Quellen- und Nachsteuern konnten diese Einbussen etwas auffangen, so dass der Steuerausfall gesamthaft rund Fr. 119‘000.– tiefer ausfiel als veranschlagt.

Kleinwangenstrasse 9
Die budgetierte Projektstudie zur Nutzung dieser Liegenschaft gaben wir noch nicht in Auftrag; sie wird zu einem späteren Zeitpunkt neu budgetiert.

Abschreibungen
Die ordentliche Abschreibung auf dem Verwaltungsvermögen, gemäss Vorgabe der Landeskirche, verbuchten wir mit Fr. 86‘000.–.

Investitionsrechnung
Ab Sommer 2013 sanierten wir unser Pfarrhaus. Da es gemäss Bauinventar der Gemeinde Hochdorf als schützenswertes Gebäude klassiert ist, erfolgte die Sanierung unter Aufsicht der Denkmalpflege. Neue Fenster wurden montiert, schadhafte Fensterbänke saniert und verfestigt, Fensterläden und Aussentüren repariert und aufgefrischt und die Fassade mit einem neuen Anstrich versehen. Noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen; im Bereich der Wärmedämmung (Estrich und Keller) sind noch Sanierungsarbeiten offen. Diese werden 2014 realisiert. Die bisher ausgeführten Dienstleistungen belaufen sich auf Fr. 183‘887.40. Die Denkmalpflege beteiligte sich mit einem Betrag von Fr. 13‘301.90 an der Sanierung.

Da wir mit der Gewinnverwendung 2012 für die Aus-sensanierung eine Vorfinanzierung von Fr. 190‘000.– tätigten, wurde der bisherige Nettoaufwand von Fr. 170‘585.50 über diese Vorfinanzierung verbucht und abgeschrieben.

Antrag des Kirchenrates
Der Kirchenrat beantragt, die Bestandesrechnung, die Laufende Rechnung und die Investitionsrechnung für 2013 zu genehmigen.

Der Ertragsüberschuss von Fr. 57‘183.00 soll wie folgt verwendet werden:
Fr. 57‘183.00 Einlage in Eigenkapital

Hochdorf, 24. März 2014

Der Kirchmeier:  Thomas Saxer
Die Kirchgemeindeschreiberin:  Bernadette Stauffer

Bestandesrechnung
Laufende Rechnung
Finanzkennzahlen
Bericht Rechnungskommission

 

 

 



Sekretariat:
Kirchplatz 2, 6280 Hochdorf
Tel. 041 910 10 93

Kirchgemeindeverwaltung:
Hohenrainstr. 3, 6280 Hochdorf
Tel./Fax. 041 911 06 70

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