Sonntag, 16. Februar, 17.00 Uhr: Sonne, Mond und Sterne


 

Die OrgelPunkte Hochdorf holen für Sie die Sterne vom Himmel! Das Konzert vom 16. Februar unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“ mit André Stocker an der Orgel zaubert strahlende Sonnenhelle, mildes Mondlicht und funkelnden Sternenglanz in die Pfarrkirche St. Martin.

Die Sonne steht am Anfang und Schluss des Konzerts. In Louis Viernes “Hymne au soleil“ entfaltet sie mit mächtigen Akkorden und punktierten Rhythmen ihre immense Strahlkraft. „Carillon de Westminster“ ebenfalls von Louis Vierne führt das berühmte Glockenspielmotiv des Londoner Big Ben mit toccatenhaftem Schwung vom zartesten Pianissimo zum brausenden Fortissimo. Ein Sonnenaufgang par excellence!

Bevor die Nacht anbricht und die Sterne aufgehen, breitet sich friedvolle Abendstimmung aus. Diesen Augenblick hält Marco Enrico Bossi in seinem „Chant du soir“ fest. Das zarte Stück endet mit den leisen Schlägen der Abendglocke. In früheren Zeiten wurden die langen Winterabende gerne mit Geschichten verkürzt. Eine Geschichte erzählt auch Eugène Gigout im Orgelstück „En forme de Légende“. Sie erreicht nach einer gewaltigen Steigerung ihren dramatischen Höhepunkt und klingt am Ende versöhnlich aus.

Das milde Mondlicht ist in der Musik untrennbar mit dem 1. Satz von Ludwig van Beethovens Klaviersonate cis-Moll op. 27,2 verbunden. Die ebenso zarte wie ausdrucksvolle Melodie soll den Dichter und Musikkritiker Ludwig Rellstab an eine Bootsfahrt auf dem Vierwaldstättersee bei Mondlicht erinnert haben! Eindeutig ist der Mondbezug im 4. Satz der Orgelsonate op. 65,2 von Felix Mendelssohn: die kraftvolle Fuge verarbeitet den Anfang des Liedes „Der Mond ist aufgegangen“. 

Am nächtlichen Firmament leuchten ungezählte Sterne. Als Meeresstern (maris stella) wird Maria im Hymnus „Ave maris stella“ aus dem 8./9. Jahrhundert besungen. Der flämische Komponist Flor Peeters gestaltet damit in seinem Opus 28 eine Toccata und eine Fuge, bevor er den Hymnus am Schluss ganz zitiert.

Der Morgenstern ist das hellste vor Sonnenaufgang leuchtende Gestirn; oft handelt es sich um die Venus. Der Lieddichter Philipp Nicolai verwendet im Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ das Bild von Christus als Morgenstern. Die einprägsame Melodie hat viele Komponisten inspiriert. Gustav Merkel gestaltet das Finale seiner 6. Orgelsonate. Der Choral krönt eine lebhafte Fuge in der hellen Tonart E-Dur.

André Stocker

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