Geschichtliche und menschliche Horizonterweiterung

Unterschiedlich und doch gleich! Das durfte die Gruppe am 4. September bei ihrem Ausflug ins Surbtal erfahren. Sie war unterwegs anlässlich des „Europäischen Tages der jüdischen Kultur“. Begrüsst wurde die Gruppe vor der Synagoge in Lengnau am von Roy Oppenheim, Publizist und früherer Direktor des Schweizer Radios International. Es war ein Privileg, ein Stück Geschichte der Schweizer Juden mit ihrer Kultur, ihrem Witz und Charme so anschaulich präsentiert zu bekommen. Unterstützt wurde er von Burkhard Jahn, Schauspieler und Regisseur, der jeweils passend aus dem Bestseller „Melnitz“ von Charles Lewinsky vortrug, und alle begeisterte.

Eine Besonderheit in Lengnau und Endigen stellen auch die Häuser mit den sogenannten „Doppeltüren“ dar. Christliche und jüdische Familien durften bis ins 19. Jahrhundert nicht unter einem Dach wohnen. Die zwei Gemeinden lösten das Problem ganz pragmatisch, indem sie die Häuser mit zwei separaten Eingängen (Doppeltür) versahen, und das Dach „kosmetisch“ trennten. Weiter ging es mit dem Besuch des ältesten Jüdischen Friedhofs der Schweiz.

Nach der stärkenden Mittagspause durften die Teilnehmenden von Walter Weibel, Pädagoge und kath. Theologe, in der Synagoge in Endingen erfahren, wie schwierig die Vergangenheit der Juden weltweit war. Antisemitismus ist nicht nur Geschichte, sondern ist heute aktueller denn je! Für diesen eindrücklichen Tag sind wir sehr dankbar. „Mazel tov“!


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