Sonntag, 6. November, 17.00 Uhr: Harfen-Recital


 

Im neunten Zyklus der OrgelPunkte Hochdorf gesellen sich Harfenklänge, Jodelgesang und Flötentöne zur Königin der Instrumente.

Neun ist die Zahl der Vollkommenheit: sie enthält dreimal die in vielen Kulturen als «göttlich» angesehene Zahl Drei. Doch der Vollkommenheit sind Grenzen gesetzt. Das erfahren Musiker und Musikerinnen, die von der perfekten Interpretation träumen und sie dennoch nie erreichen. Aber machen nicht gerade die kleinen und manchmal sogar grösseren Unebenheiten die Musik lebendig, menschlich?

Die Orgel, oft als Königin der Instrumente bezeichnet, ist eine virtuose Verwandlungskünstlerin, die sich mühelos in ganz unterschiedlichen Stilen bewegt.
Ins volkstümliche Gewand schlüpft sie am 11. Dezember. Das Jodlersextett TV Alte Sektion Zürich, Leitung Rudolf R. Renggli, und der Organist Andreas Wüest aus Römerswil stimmen mit kunstvoll weihnächtlichem Jodelgesang und volkstümlich inspirierter Orgelmusik auf das Fest aller Feste ein.

Am 5. Februar 2017 ist die Orgel ganz Königin: Carl Rütti, Zuger Komponist und Organist mit internationalem Renommee, interpretiert an der Goll-Orgel neben Musik von Bach, Sweelinck und Vierne auch zwei eigene Werke: Vita – Das Leben des heiligen Fridolin in musikalischen Bildern, und als Uraufführung die Segantini-Passacaglia von 2015 in der Fassung für Orgel.
Die Flötistinnen Barbara Bossert und Ilona Kocsis, der Organist André Stocker und Markus Diebold als Sprecher laden am 19. März 2017 zu einer spannenden Reise ins 18. Jahrhundert ein. Das Publikum begegnet dort Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen, verfolgt deren Lebensläufe und hört eine Fülle von Musik, die seit ihrer Entstehung nichts an Frische eingebüsst hat.

Es tönt der volle Harfenklang
Der neunte Zyklus der OrgelPunkte Hochdorf startet am 6. November mit einem Recital der nicht nur im Seetal bekannten Harfenistin Franziska Brunner, begleitet von André Stocker an der Orgel. Der silbrig helle, bisweilen kräftig aufrauschende Harfenklang schlägt jeden Zuhörer in seinen Bann. Als festliche Ouvertüre dient das Iº Concerto des nur durch dieses eine Werk bekannten spanischen Komponisten Pedro José Blanco. In drei Duetten von Carl Philipp Emanuel Bach finden Harfe und Orgel zum empfindsamen Zwiegespräch. Im Harfenkonzert B-Dur op. 4,6 von Händel stellt sich die Orgel ganz in den Dienst der konzertierenden Harfe. In die Klangwelt der Romantik entführt der zweite Konzertteil. Marcel Grandjanys Aria in Classic Style und Alfred Holýs Legende op. 32 sind Paradestücke der Harfenliteratur. Das himmlische Adagietto aus Gustav Mahlers 5. Sinfonie ist auch als Filmmusik unsterblich geworden: Luchino Visconti verwendete es 1971 in seiner Verfilmung der Thomas-Mann-Novelle «Tod in Venedig».

André Stocker



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