Renata Huber-Wirthner

An dieser Stelle beantworten im Jubiläumsjahr „1050 Jahre Chele im Dorf" Mitarbeitende der Kirchgemeinde St. Martin die Fragen der Pfarreiblattredaktion.

Renata Huber-Wirthner, PastoralassistentinSeit wann arbeitest Du in der Pfarrei St. Martin?
Nach meinem Studienabschluss im Sommer 2008 kam ich direkt nach Hochdorf.

Welche Aufgaben und Kompetenzen sind mit deiner Anstellung verbunden?
Der Beruf der Pastoralassistentin ist extrem vielfältig, das macht meine Arbeit auch so interessant. Die Spannweite geht vom Kleinkind bis hin zum müden, sterbenden Menschen. Ob in der Liturgie, in der Schule, im Alltag: immer steht der Mensch, Gott, das gute Leben im Mittelpunkt. 

Wie wirkt sich die Gründung des Pastoralraums auf deine Arbeit aus?
Durch die Aufteilung meiner Arbeit auf die Pfarreien Römerswil und Hochdorf stecke ich bereits in seinen Kinderschuhen. Im Alltag werde ich damit konfrontiert, wenn mich Pfarreimitglieder darauf ansprechen, wenn ich an einem Wochenende in Römerswil und in Hochdorf predige oder auch, wenn ich in beiden Pfarreien gleichzeitig Trauerfamilien begleite. Da gehen mir schon Gedanken durch den Kopf, Gedanken zur Optimierung, die zugleich die Qualität nicht vermindert.

Was liebst Du an deiner Arbeit?
Ich liebe so vieles; ja, diese Vielfalt ist es, die ich besonders mag. Den Kontakt zu den Menschen. Ich darf ihnen Zeit und ein offenes Ohr schenken. Ich liebe aber auch die Zeit der Stille, wenn ich mich auf einen Gottesdienst vorbereite, das Bibelstudium, die Zeit, mit Gott ins Gespräch zu kommen.

Wie kommst Du damit zurecht, dass Dir als Frau das Priesteramt verwehrt ist?
Als Renata Huber gebe ich die ehrliche Antwort, dass ich mich nicht zur Priesterin berufen fühle. Ich bin einfach Seelsorgerin. Doch grundsätzlich sollten die Frauen, die sich zur Priesterin berufen fühlen, zur Weihe zugelassen werden. Ich habe Mühe mit diesem generellen Verbot und ich glaube daran, dass wir irgendeinmal nicht mehr Lückenbüsserinnen für Priester und Diakone sind.

Wie hast Du das Pfarreifest erlebt?
Für mich war es ein Fest der Begegnung und der Lebensfreude. Ich genoss das vielfältige Angebot und vor allem den Generationenmix, der so erfrischend und unkompliziert gelebt wurde.

Was wünschst Du Dir für die Zukunft unserer Pfarrei?
Zuerst möchte ich der Pfarrei danken. Hochdorf gab mir eine Chance. Hier durfte ich als „Anfängerin" ankommen und wurde mit grosser Offenheit aufgenommen. Ich wünsche mir, dass diese Offenheit und vor allem die Liebenswürdigkeit, die in der Pfarrei so stark spürbar sind, nicht verloren gehen. Zweitens wünsche ich mir, dass das Vertrauen in die „Pastoralraum-PlanerInnen" wächst. Es ist eine Tatsache, dass uns eine Veränderung bevorsteht. Doch nicht alles Neue ist schlecht, es verbirgt sich immer auch Gutes darin. Richten wir den Blick darauf und stärken wir uns daran!

 



Sekretariat:
Kirchplatz 2, 6280 Hochdorf
Tel. 041 910 10 93

Kirchgemeindeverwaltung:
Hohenrainstr. 3, 6280 Hochdorf
Tel./Fax. 041 911 06 70

Neuste Ausgabe Pfarreiblatt

News

In die Kirche eintreten? Kein Problem...
www.kircheneintritt-lu.ch
Veranstaltungen

Terminkalender
Um Ihre Termine zu koordinieren - hier finden Sie alle Anlässe.

Gottesdienste

Dienstag: 09:00 
Donnerstag:   19:30 
Freitag:  09:00 
Samstag:  09:00 / 17:00 
Sonntag:  10:30 / 19:30