Kirchgemeinde heisst Neubau gut

74 Stimmberechtigte folgten am 27. November der Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung im Zentrum St. Martin A. Kirchenratspräsident Pirmin Baggenstos erwähnte in seinem Jahresrückblick unter anderem die Domherreninstallation von Pfarrer Roland Häfliger in Solothurn am 16. Februar, den Besuch von Bischof Felix Gmür am 15. September und die erste Firmung17+ am 12. November. 2018 soll der Neubau an der Kleinwangenstrasse in Angriff genommen werden, eine neue Website für den Pastoralraum entstehen und die Pfarrkirche St. Martin eine neue Akustikanlage erhalten.

Kirchmeier Franz Bucher präsentierte ein erfreuliches Budget 2018. Die laufende Rechnung sieht bei Einnahmen von Fr. 3'255'300.– und Ausgaben von Fr. 3'220'810.– einen Ertragsüberschuss von Fr. 34'490.– vor. Auf Empfehlung der Rechnungskommission genehmigte die Versammlung das Budget und den unveränderten Steuerfuss von 0,26 Einheiten ohne Gegenstimmen. Der Finanzplan rechnet auch für die Jahre ab 2019 mit positiven Rechnungsabschlüssen. Aufhorchen liess die Zahl von jährlich 50 bis 60 Kirchenaustritten, die bis jetzt durch die vielen Neuzuzüger kompensiert werden konnten.

Im Mittelpunkt des Interesses stand der geplante Ersatzneubau an der Kleinwangenstrasse 9. Der schlechte Zustand des ehemaligen Sakristanenhauses, so Pirmin Baggenstos, schliesse eine Sanierung aus. Der Neubau eines Mehrfamilienhauses würde das Grundstück optimal nutzen; die erwarteten Mieteinnahmen könnten in Zukunft Steuerrückgänge teilweise kompensieren. Der Kirchenrat habe deshalb vier Architekturbüros eingeladen, ein entsprechendes Projekt auszuarbeiten. Aus den anonym eingereichten Entwürfen ging das Projekt «Risoletto» von Huber + Weibel, Hitzkirch, als Sieger hervor. Der Kirchenrat möchte es realisieren und beantragte deshalb einen Sonderkredit von Fr. 2'750'000.– und die Ermächtigung zur Aufnahme von Fremdkapital in Höhe von Fr. 1'900'000.– zur Deckung des Finanzierungsfehlbetrages.

Das von Hans Huber vorgestellte Projekt mit sechs Wohnungen auf vier Etagen überzeugte die Versammlung. Die spärlichen Fragen aus dem Plenum betrafen Details wie die Heizung oder die Zahl der Besucherparkplätze. Die Versammlung genehmigte den Sonderkredit und die Aufnahme von Fremdkapital einstimmig bei einer Enthaltung. Da die Genehmigung des Domkapitels der Diözese Basel bereits vorliegt, kann der Bau in Angriff genommen werden. Die Eingabe des definitiven Bauprojekts erfolgt im Januar 2018. Wenn die Baubewilligung wie erwartet im Frühjahr 2018 vorliegt, starten die Bauarbeiten im Sommer 2018. Ende 2019 sollte der Bau bezugsbereit sein.

Als letztes Traktandum regelte die Versammlung die Mitgliederzahl von Kirchenrat und Rechnungskommission für die Wahlperiode 2018 bis 2022. Der Kirchenrat wird wie bis anhin aus fünf Räten und dem Pfarrer bestehen, die Rechnungskommission aus drei Mitgliedern.

André Stocker

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Kirchgemeindepräsident Pirmin Baggenstos erläutert den Anwesenden die Pläne für den Ersatzneubau.



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