Aus dem Pfarreirat 2015

10.02.2015
Über den Umgang mit Wiederverheirateten Geschiedenen
Der Pfarreirat Hochdorf ist sich einig: die katholische Kirche soll sich öffnen. Wiederverheirate Geschiedene sollen Zugang haben zur sakramentalen Kommunion. Dies ohne erzwungenen Bussweg, sondern aus freier Überzeugung und persönlichem Glauben.
Im kommenden Herbst treffen sich die Bischöfe erneut mit dem Papst zu einer Synode, um die zukünftigen Leitlinien der Ehe-und Familienpastoral festzulegen. Als Vorbereitung dazu lädt die Bischofskonferenz die Gläubigen zu Synodengesprächen ein. Alle sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Überzeugungen der Schweizer Bischofskonferenz weiterzugeben, damit diese in die Synode vom kommenden Herbst einfliessen können. Der Pfarreirat hat diese Einladung angenommen und an der Pfarreiratsitzung vom 3. Februar über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen diskutiert. Was bedeutet es, als wiederverheiratete geschiedene Person von der Kommunion ausgeschlossen zu sein? Wie gehen wir in Hochdorf mit dieser Situation um?
Der Pfarreirat Hochdorf ist der festen Überzeugung dass es nicht länger richtig ist, wiederverheirate Geschiedene vom Sakrament der Eucharistie auszuschliessen. Wir wünschen uns, dass die Kirche offener wird, Nächstenliebe und Fürsorge lebt. „Alle müssen von dem Trost und dem Ansporn der heilbringenden Liebe Gottes erreicht werden (EG 44)“.

30./31. Januar 2015
Aus der Klausur: Auf den Spuren von Susi Sparsam
Einmal mehr zeigt sich: Die konkrete Umsetzung startet im Kleinen. Die nächste Schokolade wird Fairtrade sein und wir trinken vermehrt Hahnen- statt Mineralwasser aus der PET-Flasche. Der Pfarreirat prüft, wo wir bei unseren Anlässen Produkte aus fairem Handel, regionale Anbieter oder lokale Produzenten berücksichtigen können. Wenn jeder einen kleinen Schritt tut, sind dies die ersten Schritte zur Veränderung!
Am 30. und 31. Januar traf sich der Pfarreirat zur jährlichen Klausur.  Pfarreirat zu sein bedeutet nicht nur, sich mit dem Leben innerhalb der Pfarrei St. Martin auseinanderzusetzen. Es bedeutet, sich auch mit dem Wirken von anderen Menschen rund um die Welt zu beschäftigen.
Aus diesem Grund wurde das ganze Programm in Zusammenarbeit mit dem Romero-Haus in Luzern gestaltet. Das Romero-Haus ist das Bildungszentrum der Bethlehem-Mission Immensee. Franz Erni, Mitglied der Geschäftsleitung und spannenderweise zugleich Kirchenratspräsident von Hohenrain, informierte uns über die Vision, die Aufgaben und Hintergründe der Bethlehem-Mission. Konkrete Beispiele von Menschen, welche diese Form einer Arbeit im Ausland wählen, rundeten den spannenden Austausch ab.
Am Samstag stand „Eine szenische Stadtführung – worauf es beim Shoppen wirklich ankommt“ auf dem Programm. Auf unterhaltsame Art informierte Susi Sparsam über Arbeitsbedingungen beim Färben von T-Shirts, wieviel Energie verbraucht wird, bis ein Liter Mineralwasser auf meinem Küchentisch steht, wie ein Fairhandy die Welt verbessern kann und warum Fairtrade-Artikel eine echte Alternative sind.
Bei der abschliessenden Diskussion wurde rege diskutiert, was denn nun umsetzbar sei und wie stark dadurch die Welt verändert werde. Und wir sind definitiv der Meinung: Wenn jeder einen kleinen Schritt tut, sind dies die ersten Schritte zur Veränderung!




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