Sonntag, 19. März, 17 Uhr: Total genial! Bach und Söhne


 

Es gibt Familien, die haben es in sich. Die Habsburger etwa herrschten im 16. Jahrhundert über ein Reich, in dem die Sonne nie unterging. Die weitverzweigte Familie Bach bekleidete während zwei Jahrhunderten in Thüringen einflussreiche musikalische Ämter und prägte das musikalische Leben dieser Region massgeblich.
Das vierte Konzert der OrgelPunkte Hochdorf vom 19. März widmet sich dem bedeutendsten Spross der Familie, dem grossen Johann Sebastian Bach, und seinen Söhnen Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel und Johann Christian. Die Flötistinnen Ilona Kocsis und Barbara Bossert, der Organist André Stocker und Markus Diebold als Sprecher unter-nehmen einen kurzweiligen Streifzug durch Leben und Werk der vier gros-sen Bache.

Vier spannende Biographien
Im Zentrum steht Carl Philipp Emanuel Bach, der in Gestalt des Sprechers Markus Diebold von seinem Vater, seinen Brüdern und sich selbst erzählt. Wir tauchen ein in die ferne Welt des 18. Jahrhunderts, in der gute Musiker hoch angesehen waren und doch nicht vor Schicksalsschlägen verschont blieben. Wir begegnen vier in ihrer Art genialen Musikern, de-ren Lebenswege nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können. Und natürlich hören wir ihre Musik.
Dass im Konzert zwei Flötistinnen zum Zug kommen, hat seinen Grund. Im 18. Jahrhundert wurde die Traversflöte, die Vorgängerin der modernen Querflöte, zum angesagten Modeinstrument, das die bisher dominierende Blockflöte mehr und mehr verdrängte. Der Preussenkönig Friedrich II., der Carl Philipp Emanuel Bach in jungen Jahren als Cembalist verpflichtete, war ein passionierter Flötist. Er musizierte beinahe täglich und erreichte auf seinem Instrument nahezu professionelles Niveau.

Im Konzert erklingen drei Bachische Flötenwerke: eine kunstvolle Triosonate von Johann Sebastian Bach, ein grüblerisch versponnenes Duo von Wilhelm Friedemann und ein empfindsames Trio von Carl Philipp Emanuel Bach. Die Orgel, im 18. Jahrhundert alles andere als ein Modeinstru-ment, kommt in einem kraftvollen Präludium von Johann Sebastian Bachs Lehrer Dietrich Buxtehude und einer heiter galanten Sonate von Johann Christian Bach zum Zug.

André Stocker



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