OrgelPunkte in Runde elf


 

Die Zahl elf ist nicht so bedeutungs-schwer wie viele ihrer einstelligen Schwestern, im Gegenteil: Elf ist die kleinste Schnapszahl. Das elfte Gebot lautet: «Du sollst dich nicht erwischen lassen». Der Paragraph 11 schliesslich ist der bekannteste Paragraph im Trink-Comment von Studentenverbindungen. Den Sinn des lateinischen «Porro bibitur» mag der Leser selbst ergründen.
Der elfte Zyklus der OrgelPunkte Hochdorf hat nichts mit Schnapszahl und elftem Gebot am Hut. Er bietet wie gewohnt vier exquisite Konzertprogramme, in denen sich die Hochdorfer Goll-Orgel in verschiedensten Konstellationen präsentiert und für einmal sogar schweigt. Die Firma Goll, die 2018 ihr 150-Jahr-Jubiläum ausgiebig feiert, wird übrigens die neue Orgel im Dom zu Mainz bauen. Ein Beweis mehr, dass die kleine Werkstatt mit kaum zwanzig Mitarbeitenden im Orgelbau eine internationale Grösse ist.

Im Eröffnungskonzert vom 4. November unternimmt der Organist Markus Kühnis einen erfrischenden Streifzug durch die Welt von Jazz, Pop und populärer Klassik. Ein Muss für alle, welche die Orgel einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen möchten! Näheres dazu in der nächsten Pfarreiblattnummer.

Der Luzerner Mädchenchor und die Luzerner Sängerknaben, früher unter dem Namen Luzerner Kantorei be-kannt, gestalten unter der Leitung von Eberhard Rex das Weihnachtskonzert vom 16. Dezember. Das festliche Programm startet mit weihnächtlichen Mariengesängen vom Barock bis zur Moderne und endet mit populären Weihnachtsliedern zum Mitsingen. Im Zentrum steht ein Klassiker des 20. Jahrhunderts: Benjamin Brittens Weihnachtszyklus A Ceremony of Carols op. 28.

Der Hornist Christian Schweizer, begleitet von André Stocker an der Orgel, lässt das Publikum im Konzert vom 3. Februar 2019 in die Klangwelten seines Instruments eintauchen. Robert Schumann bezeichnete das Waldhorn als »Seele des Orchesters«: Mit seinem vollen, dunklen Klang und der weichen, warmen Mensur avancierte es zum Lieblingsinstrument der Romantiker. Der Dichter Joseph von Eichendorff bemühte das Horn gerne, wenn es um die Beschreibung romantischer Topoi wie Waldeinsamkeit, Fernweh oder gefährliche Verführung ging.

Im Konzert vom 17. März 2019 über-lässt die Orgel dem Cembalo das Feld. Der Hochdorfer Musiker Hansruedi Zeder, bekannt für seine durchdachten Programme, die Sängerin Johanna Ganz und ein Streichquartett um die Geigerin Anja Röhn interpretieren Konzerte von Vivaldi und Bach und bringen – ein Novum in der Geschichte der OrgelPunkte Hochdorf – zwei eigens für diesen Anlass komponierte Werke zur Uraufführung: das «Concertino für Cembalo und Streicher» von Stefano Ghisleri und «Der Winter» von Ruth Dürrenmatt.

André Stocker

Flyer Konzertzyklus 2018/19



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