Zehnjähriges Jubiläum


 

Der zehnte Zyklus der OrgelPunkte Hochdorf bietet alles, was das Herz begehrt: strahlenden Bläserglanz und zarte Schalmeienklänge, barocke Weihnachtsmusik und ein farbig festliches Orgelrezital.

Einszweidrei, im Sauseschritt - läuft die Zeit; wir laufen mit.
Wilhelm Buschs Zweizeiler aus der Bildergeschichte «Julchen» bringt das unerbittliche Zerrinnen der Zeit auf den Punkt. Ja, man glaubt es kaum, dass im November 2017 bereits der 10. Konzertzyklus der OrgelPunkte Hochdorf beginnt.

Die Orgel ist einmal Königin, einmal Dienerin und manchmal auch Partnerin im musikalischen Dialog. Die Rolle der Dienerin übernimmt sie im Weihnachtskonzert vom 17. Dezember. Dort ist sie Teil des Ensembles CANTUS Sempach-Neuenkirch. Unter der Leitung von Albert Benz interpretierten Solisten, Chor und Orchester zwei strahlende Festmusiken aus der Feder von Johann Sebastian Bach: die Weihnachtskantate «Unser Mund sei voll Lachens» BWV 110 und das «Magnificat» BWV 243. Im «Magnificat» gelingt es Bach, den durch die Jahrhunderte oft vertonten Text aus dem Lukasevangelium in zwölf knappen Sätzen mit aller Pracht und Inhaltsschwere des Spätbarocks mustergültig zu deuten.

Die Orgel als Partnerin im musikalischen Dialog begegnet dem Publikum im Konzert vom 21. Januar 2018 Die Oboistin Anna Rechbauer und André Stocker an der Orgel spielen unter dem Motto «Schalmeienklänge» Sonaten von Vivaldi, Telemann und Hertel aus dem 18. Jahrhundert, der Blütezeit der Oboe. Musik von Benjamin Britten und Hermann Schroeder konfrontiert die Harmonie der barocken Welt mit den Dissonanzen und Brüchen des 20. Jahrhunderts.

Nicht nur die OrgelPunkte Hochdorf haben Grund zum Feiern. Seit 150 Jahren steht die Luzerner Firma Goll für Orgelbau von kompromissloser Qualität. Davon zeugt nicht zuletzt die Goll-Orgel der Pfarrkirche St. Martin Hochdorf von 1986. Von höchster Qualität und der Königin der Instrumente würdig ist auch die Orgelmusik von Buxtehude, Bach, Guilmant und Messiaen, die André Stocker im Festkonzert der beiden Jubilare vom 11. März 2018 spielt.

Strahlender Bläserglanz
Der Jubiläumszyklus beginnt am 5. November festlich. Roland Klaus, Hanspeter Wigger, Raphael Staub und Daniel Ringgenberg füllen zusammen mit André Stocker an der Orgel die Kirche St. Martin mit strahlendem Bläserglanz. Werke des 20. Jahrhunderts treffen auf Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Der dreimal erklingende Choral «Ein feste Burg ist unser Gott» ist eine Hommage an Martin Luther, der vor 500 Jahren die Reformation in Gang setzte. Der Choral ist für den Protestantismus von grosser Symbolkraft. Immer wieder wurde er in Zeiten äusserer Bedrängnis oder zum Bekenntnis des eigenen Glaubens gesungen.

André Stocker

Flyer Konzert vom 5. November



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