Rumänien - (k)ein Reiseland wie jedes andere

Vom 7. bis 13. Juni besuchten 30 Personen der Kolpingfamilie Hochdorf verschiedene Kolpingprojekte in Rumänien. Diese Reise gab einen Einblick, wie Kolpingspenden vor Ort eingesetzt werden.

Nach einer langen Bahnreise oder einem kurzen Flug erreichten die Hochdorfer Timișoara (Temeswar). Dort wurde die Gruppe von Reisebegleiterin Ingrid Arvay (Projektreferentin, Kolping Rumänien) und Eduard Dobre (Geschäftsführer Kolping Rumänien) empfangen. Nach einem Stadtrundgang feierte man gemeinsam mit Vertretern einheimischer Kolpingfamilien in der Millenniumskirche eine Andacht, welche vom Hofderer Kolpingpräses Roland Häfliger geleitet wurde. Anschliessend wurden die Schweizer mit einem über dem Feuer gekochten Gulasch verwöhnt. Dies an jenem Ort, an dem ein weiteres neues Kolpingprojekt geplant ist.

Am zweiten Tag besichtigte man in Caransebeș das Kolpinghaus – ein «Integrationszentrum». In diesem Hause beeindruckte vor allem der Früchte- und Gemüsegarten zur Selbstversorgung und die Werkstatt, in der Kinder und Jugendliche mit Behinderungen kreativ gefördert werden.

Auf der Busfahrt nach Sibiu (Hermannstadt) erfuhren die Reisenden Spannendes über die Geschichte Rumäniens. In Sibiu angekommen, wurde die schmucke Altstadt bewundert, welche im Jahre 2007 europäische Kulturhauptstadt war.

Nach zehn Jahren erneut in Brașov
Die Weiterfahrt am vierten Tag führte durch die weite, fruchtbare Landschaft zu einem wichtigen Industriezentrum. Die Ankunft in Brașov (Kronstadt) war für einige Teilnehmer dann auch ein Wiedersehen im Kolpinghotel, einem Tagungshaus und gleichzeitig Berufbildungszentrum im Tourismusbereich. Dies zehn Jahre nach der letzten Vereinsreise nach Rumänien. Nach der Bildpräsentation des Erweiterungsbaus von damals 14 auf neu 43 Zimmer, richteten sich die Hochdorfer für die letzten drei Nächte in diesem Hause ein. Reiseleiterin Ingrid Arvay – in Brașov wohnhaft – führte die Reisegruppe durch die sehenswerte Altstadt mit vielen historischen Baudenkmälern.

Kirchenburg, Hausberg und Kindertagesstätte
Der Sonntagsausflug wurde genutzt zur Besichtigung der Kirchenburg in Hărman (Honigberg). Dieser geschichtsträchtige Bau beeindruckte die Teilnehmer sehr. Am Nachmittag wurde die «Zinne», der hauseigene Berg von Brașov, erklommen – zu Fuss oder mit der Seilbahn.

In die östlichen Karpaten führte der letzte Tagesausflug. In Oituz, Region Moldau, eröffnete Kolping Rumänien im Herbst 2016 ein neues Kolpinghaus (eine Kindertagesstätte). Dieses Projekt dient zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien, speziell zugunsten der Kinder, deren Eltern auf Arbeitssuche im Ausland weilen. Die Hochdorfer wurden vom Leiterpaar und den Kindern herzlich zur Besichtigung, zum gemeinsamen Singen und zum Mittagessen empfangen.

Der letzte Reisetag begann mit der Busfahrt über die Südkarpaten, einer Tourismusgegend. Unterwegs genoss die Gesellschaft ein letztes Mittagessen in einem Kloster. So konnten alle gestärkt den Rückflug von Bukarest nach Zürich antreten. Auch die Heimreise der Zugreisenden verlief ohne Zwischenfälle und so kehrten die Hochdorfer mit bleibenden Erinnerungen aus Rumänien zurück.

Vreni Eberli, Vreni Wunderlin

Weitere Infos, Fotos und Videos auf www.kolpinghochdorf.ch

 

 



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